Viele Fehler bei Vergabe von Instandhaltungsleistungen

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Fehler bei der Vergabe von Instandhaltungsleistungen können richtig teuer werden. Der TMM Praxistag zeigt, wie’s besser geht.

Die Fremdvergabestrategie von Instandhaltungsleistungen ist häufig überholt, vergangenheitslastig und wird gemacht wie eh und je.  Das ist nicht nur ein hohes Risiko, dieses Geschäftsmodell kann so richtig teuer werden.

Um wirklich bei der Vergabe von Instandhaltungsarbeiten erfolgreich zu sein muss sich einiges ändern. So darf in Zukunft nicht mehr der „Billigste“ den Auftrag bekommen, sondern der Beste.  Hierfür braucht es messbare Kriterien, die fehlen aber häufig.

Indirekte Kosten um ein Vielfaches höher als Ersatzteilwert und Arbeitszeit

Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass die notwendige Qualitätskontrolle der Leistungsausübung häufig unterbleibt. Analysen zeigen, dass ein wichtiger Grund für die Fremdvergabe von Instandhaltungsleistung die Risikoübertragung ist. Das kann, unter dem Gesichtspunkt direkte Instandhaltungskosten, durchaus ein Beweggrund sein. Es dürfte aber hinreichend bekannt sein, dass Ersatzteilwert und Arbeitszeit  nur „Peanuts-Kosten“ sind. Denn auf den indirekten Kosten eines Maschinenausfalls bleibt das Unternehmen sitzen und diese sind bekanntlich um ein vielfaches höher und haben das Potenzial  des Marktdesasters.

Die Gesetzmäßigkeiten einer erfolgreichen und Industrie 4.0 tauglichen Fremdvergabestrategie lernen die Teilnehmer des TMM Praxistages  „Zukunftsweisende Lösungsansätze bei der Fremdvergabe  von Instandhaltungsleistungen“ am 28. März 2019 in München kennen. Zielgruppen sind Verantwortliche und Mitarbeiter der Bereiche Instandhaltung, Technik, Produktion, sowie Führungskräfte der Werks-/Betriebsleitung und des Controllings.

gk

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