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Video gegen den Plastikmüll im Meer

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Das World Plastics Council, eine globaler Dachverband der Kunststofferzeuger, setzt zur Vermeidung von Abfällen im Meer auf Abfallmanagement und Recycling.

Um den Umwelt- und Meeresschutz jetzt weiter voranzubringen hat das World Plastics Council kürzlich einen intensiven Dialog mit internationalen Stakeholdern einberufen: Führende Experten aus dem Bereich der Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft wurden gebeten, ihre Lösungsansätze zu Marine Litter vorzustellen.

Ein fünf-minütiges Video liefert nun Einblicke in den Dialog und zeigt auf, wie man der Meeresverschmutzung durch Plastikmüll zu Leibe rücken kann. Zu den Experten, deren Stimme hier Gehör findet, gehören Richard Thompson, Professor für Meeresbiologie der University of Plymouth, Patrick Thomas, Gründer des World Plastics Council, Robert Kaplan, CEO bei Circulate Capital, Nina Goodrich, Leiter der Sustainable Packaging Coalition und Anton de Vries, Leiter Enerkem.

80 Prozent der Meeresabfälle kommen vom Land

Studien zufolge gelangen weltweit etwa 80 Prozent der Meeresabfälle vom Land ins Wasser. Einer der Gründe dafür: eine fehlende Infrastruktur für die Abfallerfassung und Verwertung. Weltweit haben Milliarden Menschen keinen Zugang zu kontrollierter Müllentsorgung. Daher sind weltumspannende Anstrengungen für ein besseres Abfallmanagement nötig, an denen sich die Kunststofferzeuger beteiligen.

So haben Kunststoffverbände weltweit im März 2011 mit einer globalen Deklaration Lösungen gegen Meeresmüll ins Rollen gebracht. 75 Organisationen aus 40 Ländern haben die Deklaration bereits unterzeichnet und fördern rund 355 Projekte, darunter effektives Abfallmanagement zur effizienten Verwertung sowie die Aufklärung der Menschen vor Ort. Seit 2013 engagieren sich zudem weltweit führende kunststofferzeugende Unternehmen und ihre Organisationen im World Plastics Council (WPC) für Maßnahmen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und zur Bekämpfung von Meeresmüll. Auch bei den jüngsten Beratungen der G7- und G20-Staatengemeinschaften zu Müll im Meer war das WPC beteiligt und brachte erste Erfahrungen und Ergebnisse aus den Projekten ein.

mg