Umsatzstabilität durch Medizintechnik

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Die Masterflex Group sieht sich auch in der jetzigen Krise gut aufgestellt, da fast 20 % ihres Umsatzes auf den Bereich Medizintechnik entfällt.

„Wir haben den Gruppenumsatz in den vergangenen zehn Jahren um 100 % und den Umsatz mit Produkten für die Medizinwirtschaft um mehr als 200 % steigern können. Heute steht der Medizintechnikumsatz daher schon für bald ein Fünftel unseres Gesamtgeschäftes. Dieses starke Standbein wird uns in der Bewältigung der Auswirkungen aus der Coronavirus-Pandemie eine wichtige Stütze sein“, sagt Dr. Andreas Bastin, CEO der Masterflex Group. Er sei sehr froh, die Produktdiversifizierung der Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren vorangetrieben zu haben.

13,6 Millionen Umsatz mit der Medizintechnik

Masterflex ist beispielsweise Zulieferer von Schlauchsystemen für Beatmungs- und Laborgeräte und Anästhesielösungen. Neben der Extrusion verfügt der Kunststoffverarbeiter auch über eine Spritzgießfertigung. In der Medizintechnik wurden 2019 rund 17 % des Konzernumsatzes von 80,0 Mio. EUR erzielt. Hinzukommen noch Umsätze in der Labor- und Pharmaindustrie.

Sonderstatus beantragt für bestimmte Produktionsbereiche

Andreas Bastin, CEO der Masterflex Group: „Der Bereich Medizintechnik wird uns in der Bewältigung der Auswirkungen aus der Coronavirus-Pandemie eine wichtige Stütze sein.“ Foto: Masterflex

Aktuell hat Masterflex für die für die Medizin- und Pharmawirtschaft wichtigen Produktionsbereiche und Gesellschaften der Unternehmensgruppe einen Sonderstatus beantragt. Dieser hilft, staatliche Unterstützung in bestimmten Bereichen zu erhalten, damit die Masterflex-Mitarbeiter möglichst uneingeschränkt zur Verfügung stehen können. Auch soll so eine Gesamtquarantäneanordnung durch die zuständigen Gesundheitsämter im Falle von möglicherweise identifizierten Mitarbeiterinfektionen in einem der Konzern-Betriebe abgefedert werden.

Aufgrund der eigenen Aktivitäten in China kam Masterflex bereits früh mittelbar in Kontakt mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und kann diese Erfahrungen nun auch in Deutschland und an den anderen internationalen Standorten nutzen. „Stand heute kann ich Ihnen sagen, die Masterflex Asia arbeitet wieder normal und bedient schon erste Nachholeffekte“, so Bastin. „In Nordamerika sind wir dem aktuell in Europa näherkommenden Stillstand offenbar zeitlich noch etwas voraus.“

Die zeitliche Staffelung wird nach Einschätzung des CEO helfen, die Krise in der Gesamtheit besser zu überstehen. „Zudem zeigt sich, dass unsere in den vergangenen acht Jahren voran getriebene Internationalisierung, vor allem nach Asien und Nordamerika, zu einer zeitlichen verzögerten Wirksamkeit der Pandemieauswirkungen führt. Zusammengefasst bedeutet das, dass wir strategisch und strukturell – sowohl in Bezug auf unsere Kundenbranchen als auch mit Blick auf unsere regionalen Absatzmärkte – wirklich gut und möglichst krisenfest aufgestellt sind.“

sk

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