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Umsatz: Rekord bei Sumitomo (SHI) Demag

Über Schnellläufer-Qualitäten verfügt die vollelektrische El-Exis SP Spritzgießmaschine. Elektrische Maschinen sorgten für einen Umsatzrekord bei Sumitomo (SHI) Demag. Foto: Sumitomo (SHI) Demag

Um 17 % auf 808 Mio. EUR hat Sumitomo (SHI) Demag den Umsatz 2021 gesteigert – ein neuer Rekord für den deutsch-japanischen Spritzgießmaschinenbauer.

„Das starke Umsatzwachstum resultiert fast ausschließlich von unseren vollelektrischen Maschinen, deren Marktanteil weiter gestiegen ist“, erklärte Gerd Liebig, Vorsitzender der Geschäftsführung des deutsch-japanischen Spritzgießmaschinenbauers, die Rekordzahlen. Vor allem in Europa steige der Marktanteil der elektrischen Maschinen: „2021 waren es bereits 33 Prozent und 2022 erwarten wir 40 Prozent“, so der CEO. „Die Entscheidung, in unserem Werk in Wiehe nur noch vollelektrische Maschinen zu produzieren, war deshalb die einzig richtige.“ Bei vollelektrischen Maschinen sieht sich Sumitomo (SHI) Demag als globaler Marktführer.

Rekordzahlen auch bei deutscher Tochter

Die Deutschland-Tochter mit Sitz in Schwaig hat ebenfalls ein Rekordjahr mit 302 Mio. EUR Umsatz hingelegt. Mit Investitionen sollen die beiden deutschen Standorte weiter gestärkt werden: In Schwaig stehendie Verbesserung von mechanischer Fertigung und Montage, in Wiehe die Durchlaufzeitverkürzung, die Optimierung der Taktprozesse in Endmontage und Funktionsprüfung sowie Digitalisierung im Vordergrund.

Nachhaltigkeit, Corona und Ukraine-Krieg beeinflussen Umsatz

Das erste Quartal 2022 lief nach Aussagen von Liebig schlecht, doch ist er optimistisch für das Gesamtjahr. Nachhaltigkeit, Corona und der Krieg in der Ukraine beeinflussen nach seinen Aussagen die weitere Entwicklung. Daraus resultierten mehrere, sich wechselseitig verstärkende Probleme wie steigende Energie- und Materialpreise, eine hohe Inflation sowie massiv gestörte Lieferketten.

Diese hätten unterschiedliche Auswirkungen für die Märkte: „Während Packaging, Electronic und Medical 2022 stabil bleiben, sind die Erwartungen bei Automotive wegen der langen Lieferzeiten und bei Consumer aufgrund der geringen Ausgaben durch die große Unsicherheit eher bescheiden. Langfristig sehe ich hier jedoch einen starken Anstieg“, so Liebig. Der Automobilsektor werde wirtschaftliche und strukturelle Krise überwinden und ab 2024 stark steigen, bei Konsumgütern würde die hohe Sparquote und der Trend zu vollelektrischen Maschinen aufgrund hoher Energiepreise zu deutlichem Wachstum führen.

Auch die beiden Branchenriesen Haitian und Engel haben 2021 Rekordwachstum verzeichnet. Beide legten um jeweils 36 % zu:

sk

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