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Ultraschallschweißen: Modulare Fertigungsstraßen

  • Technik
Modulare Fertigungsstraßen stehen im Fokus des Fakuma-Auftritts von Ultraschalltechnik-Anbieter Sonotronic. Foto: Sonotronic

Auf der Fakuma präsentiert Sonotronic seine Automatisierungslösungen für die Ultraschalltechnik – im Fokus stehen dabei die modularen Fertigungsstraßen.

Mit seinen zukunftsorientierten Maschinenkonzepten für die Errichtung von vollautomatisierten Fertigungsstraßen reist Sonotronic, vollumfänglicher Anbieter von Ultraschalltechnik, zur Fakuma 2021 und stellt vor allem sein modulares Konzept in den Fokus. Mit seinen automatisierten Produktionsmaschinen für die Montage und Endverarbeitung von Exterieur- und Interieur-Bauteilen bietet der Hersteller vor allem der Automobilindustrie und deren Zulieferer aber auch allen anderen Kunststoffverarbeitern passende und flexible Lösungen.

Ultraschalltechnik für thermoplastische Kunststoffe

Als Produktneuheit präsentiert Sonotronic den Isonic 20/6000, der das Generatoren-Sortiment erweitert. Mit einer Ausgangsleistung von 6.000 W ist er speziell auf Hochleistungs-Anwendungen wie das Ultraschallschweißen von Nichteisenmetallen oder thermoplastischen Kunststoffen ausgelegt.

Module ermöglichen flexibel anpassbare Fertigungsstraßen

Zu den Charakteristiken der Produkte des Anlagenbauers gehören die modularen Konzepte. Das Prinzip ist ein Baukastensystem, das auf Modulen aufbaut und den Einsatz verschiedener Prozessschritte ermöglicht. Das kann die Bestückung sein oder die eigentliche Bearbeitung der Bauteile wie das Ultraschallschweißen und Ultraschallnieten. Sonotronic richtet sich damit an Kunden, deren Fertigungsprozess die Integration von vor- und nachgelagerten Arbeitsschritten fordert wie etwa das Schrauben, Clipsen oder Kleben und vereint alle Prozesse in einer Maschine.

Eine automatisierte Produktionslinie für Türverkleidungen mit modularem Aufbau und automatischem Transport der Bauteile. Foto: Sonotronic

Die Fertigungsstraßen bauen auf Modulen mit je einer Grundplatte auf. Diese bietet Platz für bis zu vier Roboter auf jeder Seite. Gepaart mit Optionen wie die Wechsel- und Nachrüstmöglichkeit oder den automatischen Transport von Bauteilen und Werkzeugen ist das Konzept auf alle Kundenanforderungen anpassungsfähig und wandelbar. Erhältlich sind z.B. Schnellwechsel-Vorrichtungen mit Sensoren für Bauteilvarianten, xyz-kartesisches Roboterschweißen oder ein kompletter Werkzeugwechsel der Kassetten. Das Entnahmehandling-Modul lässt sich mit oder ohne Liftfunktion sowie mit Robotern zur schnellen Weiterverarbeitung bestücken.

Energiesparende Lösung für Kunststoffverbindungen

Der Sondermaschinenbauer setzt bei einfachen Nietungen und Schweißungen mit Ultraschall auf Stepper-Vorschubeinheiten – laut Sonotronic eine energiesparende Lösung für Kunststoffverbindungen. So führt das Unternehmen aus: Es ist eine für die industriellen Anwendungen wirtschaftlichere Alternative zu den bislang vorherrschenden pneumatischen Vorschubeinheiten. So kann unter anderem eine Verbesserung bei der CO2-Bilanz erreicht werden, was der hohen Effizienz der Stepper-Motoren zu verdanken ist. Doch auch in Hinblick auf die regelmäßige Positionsüberwachung und die damit einhergehende Erhöhung der Prozessstabilität sind die Stepper-Vorschubeinheiten ein guter Grund, sich den Messestand von Sonotronic auf der Fakuma näher anzusehen.

kus