Trauer um Günter Schwank

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GKV und Pro-K trauern um ihren Ehrenpräsidenten und Ehrenvorstand Günter Schwank. Er verstarb am 14. August 2019 im Alter von 88 Jahren.

Günter Schwank war seit 1970 in der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland und Europa tätig, darunter 29 Jahre lang als Geschäftsführender Gesellschafter der Georg Utz GmbH, einem Hersteller von Lager- und Transportbehältern, Paletten, Werkstückträgern und Technischen Teilen aus wiederverwertbarem Kunststoff. Seit dieser Zeit hat er sich auch in der Fachgruppe Lager-und Transportsysteme im Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff engagiert. Er war langjähriges Vorstandsmitglied und zuletzt Ehrenvorstandsmitglied im Pro-K.

Über sein Engagement in den Verbänden der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland und Europa hinaus, brachte er sich in einer Vielzahl von weiteren Gremien ein. Hierzu zählten seine Funktionen im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), im Deutschen Institut für Normung (DIN) und im SKZ Kunststoffzentrum.

Auch über die Brancheninteressen hinaus hat er sich beim Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW), bei der IHK Osnabrück-Emsland, sowie bei der Wirtschaftsförderung in der Grafschaft engagiert. Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Prägende Person in der kunststoffverarbeitenden Industrie

Günter Schwank gehörte zu den prägendsten Personen in der kunststoffverarbeitenden Industrie der letzten Jahrzehnte. Über die Arbeit im Pro-K hat er sich auch im Gesamtverband der Kunststoff verarbeitenden Industrie (GKV) für die Belange der jungen Kunststoffindustrie in Deutschland verdient gemacht. Von 1998 bis 2002 war er Präsident des GKV und wurde anschließend zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Neben der technologischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Kunststoffverarbeitung in Deutschland lag sein besonderes Augenmerk auf den Menschen. Ein besonderes Anliegen war ihm die Nachwuchsförderung für die stark wachsende Kunststoffverarbeitung. Auf ihn ging die Initiative für den GKV-Förderpreises zurück, der bis heute noch jährlich die bundesbesten Absolventen der Ausbildung Verfahrensmechanik, deren Ausbildungsbetriebe und zuständige Berufsschulen auszeichnet, und damit untrennbar mit seinem Namen verbunden ist.

Mit Günter Schwank verliert Pro-K und die kunststoffverarbeitende Industrie eine herausragende Persönlichkeit, so der Verband in seiner Mitteilung. Das Mitgefühl gilt seiner Familie und seine Angehörigen.

kus

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