Transparente Kunststoffe mit Laser markieren

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Mit transparenten Laser-Additiven lassen sich transparente Kunststoffe nicht nur beschriften, auch ihre Transluzenz lässt sich mittels Laser beeinflussen.

Lasersensitive Additive in Kunststoffen können in bestimmten Anwendungen deutliche Vorteile bei der Kennzeichnung oder Dekorierung mit sich bringen. Additive in Kunststoffen erhöhen die Konturschärfe und den Kontrast und somit die Lesbarkeit der  Beschriftung. Bei transparenten und halbtransparenten Materialien bewirken dieses Additive eine gleichmäßigere Kontrastverteilung. Die Hinzugabe von Additiven  ermöglicht zudem eine größere Auswahl von Produktfarben und ist für die Beschriftbarkeit einiger Materialien von entscheidender Bedeutung.

Der Masterbatchhersteller Gabriel-Chemie, Österreich, bietet hinsichtlich der Laserbeschriftung jetzt einen Full-Service von der Projektidee bis zur Realisierung. Hierzu bietet das Unternehmen ein breites Produktportfolio aus Laseradditiven und Kombinationsmasterbatches (Farbmasterbatch mit Laser-Additiv), die für alle Thermoplaste geeignet sind.

Von der Transparenz bis zur Opazität

Mit einem transparenten Laseradditiv lassen sich die optischen Eigenschaften im transparenten Kunststoff durch den Einfluss von Laserlicht von völliger Opazität bis zum gewünschten Grad von Transluzenz steuern. Foto: Gabriel-Chemie

In mehrjähriger Arbeit hat Gabriel-Chemie, gemeinsam mit einem deutschen Laser-Kompetenzzentrum, jetzt auch spezielle Pigmente für ein voll transparentes Laseradditiv entwickelt. Es bietet den vollen Transparenzerhalt in glasklaren Kunststoffen und ermöglicht eine dunkle und oberflächenschonende Tiefenmarkierung mit extrem gutem Kontrast. Dabei lassen sich die optischen Eigenschaften durch den Einfluss von Laser von völliger Opazität bis zum gewünschten Grad von Transluzenz steuern. Die Einsatzmöglichkeiten dieser effektvollen Technologie sind vielfältig und reichen zum Beispiel von im Hintergrund beleuchtete Schalter über Kosmetikverpackungen bis hin zu Elementen im dekorativen Bereich.

Vorteile von Laser-Additiven

Die Vorteile von Laser-Additiv-Masterbatches, auch für opakte Kunststoffe, sind zahlreich: Sie ermöglichen die kontaktfreie, dauerhafte Markierung oder Beschriftung von Kunststoffteilen, ganz ohne Druckfarbe und Lösungsmittel. Dabei fährt ein Laserstrahl (besten Ergebnisse werden bei einer Wellenlänge von 1064 nm erzielt) über die Kunststoffoberfläche. Die Laser-Additiv im Kunststoff erfahren durch diesen Laserbeschuss einen Farbumschlag. Eine Materialoptimierung mit 2 bis 3 % Zugabe des Laser-Additivs ist oft entscheidend für einen optimalen Beschriftungskontrast.

Eine derartige Markierung ist auf weichen, rauen, gestuften und gekrümmten Flächen möglich und gleichzeitig abriebfest, chemikalienresistent und lichtecht. So können Tuben, Flaschen, Tiegel, Spendersysteme, Kappen, Verschlüsse und viele weitere Objekte mit der Lasertechnologie beschriftet oder veredelt werden.

Dr. Stefan Marschnigg, Gabriel-Chemie: Kooperation bei der Entwicklung vom Laser-Additiven für Kunststoffe mit Be-Laser ausbauen. Foto: Gabriel-Chemie

„Die Lasermarkierung auf Kunststoffen ermöglicht ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten und auch die Personalisierung von innovativen Produkten. Computergesteuert lassen sich schnell und flexibel kreative Designs realisieren. In Zusammenarbeit mit unserem Laserbeschriftungspartner der Be-Laser haben wir schon wunderschöne neue Produktideen realisiert.“, freut sich Dr. Stefan Marschnigg, Corporate R&D Manager und Projektleiter Laser bei Gabriel-Chemie.

Selbst Kunststoffe mit Holzoptik können auf diese Weise beschriftete werden. Der Einsatz von Laser-Additiv-Masterbatches unterstützt so individuelle Designs und personalisierte Markierungen und eignet sich ideal für komplexe und schnell wechselnde Layouts.

mg

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