TPE-Lösungen für die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft

Die neue TPE-Reihe für Automobilanwendungen von Kraiburg TPE leistet mit einem Recyclinganteil von 20 und 40 % einen wichtigen Beitrag zur Kunststoff-Kreislaufwirtschaft. Foto: Kraiburg TPE

Eine neue TPE-Compoundreihe von Kraiburg TPE trägt mit einem Post-Industrial-Recyclinganteil von mindestens 20 % zur Kunststoff-Kreislaufwirtschaft bei.

Die TPE-Materialreihe mit hohem Post-Industrial Recycling Content wurde von Kraiburg TPE für den Automobilaußenbereich entwickelt, erfüllt die die hohen Ansprüche der Erstausrüster und unterstützt sie bei der langfristigen Umsetzung der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft.

Wie Kraiburg TPE erklärt, sind die Nachhaltigkeitsstrategien der europäischen OEMs auf den ersten Blick so divers wie deren Angebot – genauer betrachtet teilen sie jedoch alle den einen Grundgedanken: Der Aufbau eines regenerativen Wirtschaftssystems soll gefördert und der CO2-Ausstoß verringert werden.

Kunststoff spielt hier eine entscheidende Rolle, denn die Wiederverwertbarkeit des Materials zahlt positiv in dieses Vorhaben mit ein. Um OEMs bei den ersten Schritten in diese Richtung zu unterstützen, stellt Kraiburg TPE eine neue Compoundreihe für den Automobil-Außenbereich vor, mit der Zulieferer Bauteile in gewohnter und geforderter Qualität herstellen können.

Recyclinganteil von 20 und 40 % leistet Beitrag zur Kunststoff-Kreislaufwirtschaft

Kraiburg TPE hat sich dazu intensiv mit den zukünftigen Anforderungen von europäischen OEMs auseinandergesetzt und präsentiert ab sofort die neue RC/UV-Produktreihe. Ziel dieser Reihe ist es, mit einem Post-Industrial-Recyclinganteil von mindestens 20 % und maximal 40 % die hohen Anforderungen des automobilen Exterieurs der OEMs, wie zum Beispiel Witterungsbeständigkeit und eine hohe Oberflächengüte, zu erfüllen. Mit diesen Produktlösungen wird es den Zulieferern möglich sein, derzeitige Bauteile mit recyclingbasiertem Thermoplastischem Elastomer (TPE) gleichwertig zu ersetzen und somit einen Beitrag zur Kunststoffkreislaufwirtschaft zu leisten.

Neue TPE-Reihe bietet zudem bis zu 25 % Gewichtseinsparung

Das Hauptentwicklungsziel wurde erreicht: ein höchstmöglicher Recyclinganteil in den jeweiligen Härtebereichen. Die Haftungsmöglichkeit zu Polypropylen ermöglicht es, Ein- und Zweikomponentenbauteile zu realisieren. Durch die geringe Dichte der neuen Materialreihe können Gewichtseinsparungen in Höhe von bis zu 25 % im Vergleich zu herkömmlichen TPE erreicht werden.

Speziell für Außenanwendung, Unterboden und under-the-hood

Die RC/UV-Reihe eignet sich insbesondere für den Außen- und Unterboden- sowie Under-the-hood-Bereich des Automobils. Anwendungen wie Wasserkastenabdeckungen, Luftführungsteile, Radhausschalen, Wasserfangleisten und Scheibenumspritzungen gehören zu den Zielanwendungen der neuen Lösungen. Der Härtebereich reicht von 50 bis 90 Shore A, die Temperaturstabilität bis 90 °C und die Ozon- und Witterungsstabilität entspricht den OEM-Anforderungen. Die Compounds sind ab sofort in Schwarz bestellbar.

„Um erste Schritte in Richtung eines nachhaltigeren Automobils zu gehen, muss die Kunststoffindustrie nicht nur in Richtung Kreislaufwirtschaft denken, sondern handeln. Gefragt sind Lösungen, die die hohen Qualitätsanforderungen der OEMs erfüllen, sowie Herausforderungen wie Liefersicherheit und -Zuverlässigkeit sicherstellen“, so Matthias Michl, Head of Automotive Application Development bei Kraiburg TPE. „Kraiburg TPE wird diesen Anspruch mit unserer neue UV/RC-Serie gerecht. Wir wollen die Reise in Richtung nachhaltiger Anwendungen gemeinsam mit unseren Kunden gehen.“

gk