Thermomanagement mit Kühlmittelkontakt

Das PP-Copolymer Hostacom EKG 2087T unterstützt das Thermomanagement mit Kühlmittelkontakt. Foto: K.D. Feddersen

Ein Polypropylen-Copolymer verbessert das Thermomanagement mit Kühlmittelkontakt in Elektrofahrzeugen.

Das Thermomanagement unter Einsatz von Kühlmitteln wird bei Elektrofahrzeugen an Bedeutung gewinnen. Dazu benötigen die Zulieferer der Automobilindustrie optimierte Werkstoffe. Der Hamburger Kunststoffdistributeur K.D. Feddersen setzt dabei auf Hostacom EKG 2087T von Lyondell Basell.

Thermomanagement bei Verbrennern etabliert

„Für Verbrennungsmotoren ist das Thermomanagement bereits etabliert und sorgt hier für die gezielte Steuerung der Motortemperatur in Abhängigkeit der auftretenden Last- und Betriebszustände. Aber auch für alternative Antriebe ist es von hoher Bedeutung “, weiß Wolfgang Wieth, Director Business Development bei K.D. Feddersen.

Bei batteriegetriebenen Elektrofahrzeugen verbessert ein intelligentes Thermomanagement die Reichweite, stellt die optimale Funktionalität der Batterie sicher und kann deren Ladezeit verkürzen – selbst bei extremen Außentemperaturen. Weiterhin wird durch den gezielten Einsatz von Wärme und Kälte der Komfort im Fahrzeug gewährleistet. Beide Systeme, Klimaanlage und Kühlsystem, werden zukünftig ein gemeinsames integriertes System bilden.

Geeignet für Anwendungen mit Kühlmittelkontakt

Hostacom EKG 2087T ist ein mit 30 % Kurzglasfasern verstärktes Polypropylen-Copolymer (PP-Copolymer). Dieses PP-Compound zeigt nach Angaben des Distributeurs im Vergleich zu Standardtypen eine ausgezeichnete Kriechfestigkeit. Für Anwendungen im Motorraum mit Kühlmittelkontakt ist es daher bestens geeignet. Es hat eine mittlere Fließfähigkeit und eignet sich für die Substitution von PA66.

Konkrete Anwendungen sind Verbindungselemente von Schläuchen, Flansche oder Gehäuse für Elektrofahrzeuge. Hostacom EKG 2087T gibt es auch als laserschweißbare Type, somit kann ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt werden.

mg

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