Medizintechnik 13.11.2017 0 Bewertung(en) Rating

Temperfreier Flüssigsiliconkautschuk für Medizintechnik

Wacker präsentiert auf der Compamed die neue Flüssigsiliconkautschuk-Reihe Elastosil LR 5040, welche die strengen regulatorischen Vorgaben der Medizintechnik für Siliconartikel erfüllt.

Elastosil LR 5040 vernetzt zu einem transluzenten Elastomer, dessen Flüchtigengehalt ohne thermische Nachbehandlung unter 0,5 Gewichtsprozent liegt. Das Silicon besitzt ungetempert einen hohen Weiterreißwiderstand in der Größenordnung von getemperten hochkerbfesten Standardmaterialien. Es verkraftet dadurch mechanische Belastungen, wie sie beispielsweise beim Gebrauch von medizintechnischen Geräten vorkommen können.

Aufgrund dieser Eigenschaften ist Elastosil LR 5040 insbesondere dann das Material der Wahl, wenn Hersteller auf eine thermische Nachbehandlung verzichten möchten. Typische Anwendungsbeispiele sind Anti-Kolik-Ventile, Flaschenverschlüsse oder Beatmungsmasken.

 - Wegen ihrer Reinheit und guten Hautverträglichkeit werden Silicone immer häufiger im Bereich der Medizintechnik verwendet. Diese Maske besteht aus dem neuen Flüssigsiliconkautschuk Elastosil LR 5040 von Wacker, der bereits nach dem Aushärten eine exzellente Weiterreißfestigkeit besitzt. Hersteller medizintechnischer Geräte können deshalb in vielen Fällen auf eine thermische Nachbehandlung verzichten.
Wegen ihrer Reinheit und guten Hautverträglichkeit werden Silicone immer häufiger im Bereich der Medizintechnik verwendet. Diese Maske besteht aus dem neuen Flüssigsiliconkautschuk Elastosil LR 5040 von Wacker, der bereits nach dem Aushärten eine exzellente Weiterreißfestigkeit besitzt. Hersteller medizintechnischer Geräte können deshalb in vielen Fällen auf eine thermische Nachbehandlung verzichten.

Die Produktreihe deckt zunächst den Härtebereich von 30 bis 70 Shore A ab. Im vernetzten, ungetemperten Zustand weicht die tatsächliche Härte des Silicons nur ± 3 Punkte vom vorgegebenen Wert ab. Elastosil LR 5040 lässt sich problemlos im Spritzgussverfahren verarbeiten. Weil die Formteile in vielen Fällen nicht mehr getempert werden müssen, lassen sich Herstellprozesse deutlich verschlanken und hochgradig automatisieren. Auf diese Weise wird – auch unter Reinraumbedingungen – eine besonders schnelle, effiziente und kostengünstige Großserienfertigung möglich.

gk

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