Surfen mit dem Elektro-Jet

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Der Elektrohype macht auch vor Surfboards nicht halt. Ein PC/ABS-Blend von Covestro macht die Batteriekästen sicher, robust und wetterfest.

Die Elektromobilität ist endgültig auf dem Vormarsch. Und das nicht nur für die derzeit vieldiskutierten Elektro-Automobile, sondern auch bei Sport und Freizeit. Der neueste Schrei sind elektrisch angetriebene Surfboards, etwa das Onean-Board des Surf-Spezialisten Aquilaboards aus Bilbao. Dagegen sind Mountainbikes mit Elektromotor fast schon ein alter Hut.

Der Kunststoffhersteller Covestro verfügt mit einem breiten Spektrum flammgeschützter PC/ABS-Blends über Werkstoffe für viele Anwendungen rund um die Elektromobilität, etwa für die Produktion spritzgegossener Batteriegehäuse. So sind die austauschbaren Batterien dieser Surfboards mit schlagfesten, robusten und flammgeschützten Gehäusen aus Bayblend FR3010 ausgestattet.

Batteriekasten aus PC+ABS-Blend Bayblend FR3010 von Covestro: Gute mechanische Kennwerte, guten Flammschutzeigenschaften und hervorragende Chemikalienbeständigkeit. Foto: Onean

„A new sport is coming” – mit diesem Slogan bewirbt Aquilaboards, ein Spin-Off des spanischen Ingenieur- und Technologiedienstleisters Bizintek, die vollelektrischen Jetboards der Onean-Familie. Drei Produkte stehen aktuell im Katalog des jungen Wassersport-Anbieters aus dem Baskenland, die einen neuen Sport ermöglichen sollen: Carver, ein motorisiertes Surfboard mit 5.000-Watt-Antrieb, Carver X mit 10.000-Watt-Antrieb für schwerere Zeitgenossen – oder solchen, die eine höhere Geschwindigkeit erreichen wollen. Und Manta, ein Modell für jedermann, das mit einem 750-Watt-Motor ausgestattet ist und längere Ausflüge erlaubt. Je nach Board kann der Benutzer mit Höchstgeschwindigkeiten zwischen 10 und rund 35 km/h über die Wellen rauschen.

PC/ABS-Blend bleibt dimensionsstabil

Beim Surfboard-Einsatz bewährt sich die exzellente Dimensionsstabilität des PC/ABS-Blend, denn die Batterien müssen immer perfekt in die Halterungen passen: Gerade beim Einsatz im Wasser darf es keine undichte Stelle geben, durch die Feuchtigkeit in den Akku gelangt. Und selbstverständlich ist hier wie überall, wenn Elektrizität im Spiel ist, auf Flammwidrigkeit zu achten: Bayblend FR3010 erreicht bei 1,5 mm Wandstärke die Kategorie UL 94 V-0 im Flammschutztest der Underwriters Laboratories, bei 1,2 mm die Klasse V-1. Die hohe Chemikalienbeständigkeit des Blends ist zudem ein Pluspunkt zum Beispiel im Kontakt mit Sonnen- und Insektenschutzmitteln.

Umweltfreundlicher Flammschutz

Für ein Produkt, das in der freien Natur eingesetzt wird, nicht ganz unwichtig: Die Flammschutzsysteme in Bayblend FR3010 sind kompatibel mit den Ansprüchen diverser Umweltsiegel, etwa dem „Blauen Engel“ (Deutschland) oder dem TCO-Label, das Materialien kennzeichnet, die für ein späteres Recycling konzipiert sind.

„Damit ist Bayblend FR3010 ein gutes Beispiel dafür, wie mit Polycarbonat-Werkstoffen die Ummantelung von wiederaufladbaren Akkus in vielen Bereichen optimal ausgelegt werden kann“, so Miguel Angel Montero Diaz. „Dies gilt für eine ganze Reihe von Anwendungen mit komplexen Anforderungen in einem weiten Temperaturbereich, die auch in Kleinserien miteinander vereinen werden müssen.“

mg

 

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