3D-Druck 01.03.2016 0 Bewertung(en) Rating

Studie bestätigt: PLA Filament ist sicher

Vor kurzem wurden in einer US-Studie beim Betrieb von 3D-Druckern Nanopartikel entdeckt, die für Personen mit Atemstörungen gefährlich sein können. Makerbot betont jetzt, dass das meistverkaufte Filament des Unternehmens das aus PLA besteht, völlig frei von giftigen Inhaltsstoffen ist und ohne Bedenken am Arbeitsplatz, im Klassenzimmer oder zuhause verwendet werden kann.

Um seinen Kunden das bestmöglichen 3D-Druck-Erlebnis zu bieten, bedarf es für Makerbot weit mehr als neue, innovative Produkte einzuführen: "Es geht darum zu gewährleisten, dass unsere Produkte zu den sichersten auf dem Markt gehören, sodass auch unsere aktivsten Kunden ohne Bedenken drucken können. Eine kürzlich durchgeführte Studie untersuchte die Sicherheitsaspekte von 3D-Druck-Filament.

 - Ein 3D-Drucker von Makerbot im Fabbus der FH Aachen
Ein 3D-Drucker von Makerbot im Fabbus der FH Aachen
K-ZEITUNG

Wie auch in dieser Studie bestätigt, betont Makerbot, dass das Filament, das mit der neuesten, fünften Generation der 3D-Drucker von Makerbot verwendet wird, bedenkenlos im Klassenzimmer und am Arbeitsplatz genutzt werden kann. Das unter dem Begriff PLA (oder auch Polyactic Acid) bekannte Filament ist ein ungiftiges Harz, das aus Zuckerstärke gewonnen wird und unter anderem in Lebensmitteln wie Kartoffeln, Mais, Getreide und Zuckerrüben zu finden ist.

Die Begründung von Makerbot, warum ausdrücklich das eigene Filament empfohlen wird: "Wir arbeiten mit sorgfältigen ausgewählten, national anerkannten Testlabors zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Produkte die neuesten geltenden Vorschriften einhalten. Demnach erfüllt MakerBot PLA Filament sowohl die Anforderungen der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) der USA als auch die Vorgaben der Europäischen Reach (Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals). Da unsere neueste Produktlinie von 3D-Druckern für das Makerbot PLA Filament optimiert ist, ist die Druckleistung bei der Verwendung dieses Filaments auch am besten."

Zudem ist Makerbot davon überzeugt, dass speziell in der wachsenden 3D-Druck Industrie ökologische Aspekte von zunehmender Bedeutung sind. Dies ist ein weiterer Grund, warum sich das Unternehmen entschieden hat, mit der neuesten Generation der 3D-Drucker PLA Filament zu verwenden, da PLA kompostier- und recyclebar ist.

Makerbot weist zudem darauf hin, dass die OSHA Emissions Vorschriften für Großfabriken und nicht für den 3D-Druck ausgerichtet sind. Da die 3D-Druck Industrie eine relativ neue ist, werden diese Standards anhand von nachfolgenden, zusätzlichen Studien angepasst. Erst im Dezember wurde angekündigt, dass die Non-Profit Organisation "Underwriters Laboratories" zusammen mit zwei Universitäten untersucht, ob die Emissions-Sicherheitsanforderungen verschärft werden sollten. Entsprechend der Veränderungen dieser Standards will Makerbot "weiterhin die Verantwortung dafür übernehmen, dass 3D-Druck im Klassenzimmer, am Arbeitsplatz oder im privaten Gebrauch mit den MakerBot 3D-Druckern so sicher wie möglich ist".

gk

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