Stellenabbau bei Desma

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Spritzgießmaschinen-Hersteller Desma muss zum Stellenabbau greifen; am Standort Fridingen fallen 48 der 281 Stellen weg.

Der Stellenabbau ist nicht alleine auf die Coronavirus-Pandemie zurückzuführen. Desma spürt bereits seit Anfang 2019 mit zunehmender Intensität und Geschwindigkeit die konjunkturelle Talfahrt, insbesondere der Automobilindustrie. Die Coronavirus-Krise hat die Entwicklung nochmals heftig verstärkt. Daher baut das Unternehmen in Fridingen 2020 48 Stellen ab; 16 davon durch natürliche Fluktuation. Die restlichen 32 Mitarbeiter werden in eine dem Outplacement und der Weiterqualifizierung dienende Transfergesellschaft verlagert.

Diese Maßnahme ist ein Teil des Projekts „Resilience“, das die Neuorganisation des Unternehmens zum Ziel hat. Es ergänzt die bereits seit September 2019 laufende Kurzarbeit, den freiwilligen Entgeltverzicht aller Führungskräfte und die eingeleiteten umfangreichen Prozesskostenoptimierungen.        

Sozialverträglicher Stellenabbau       

„Bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Personalanpassung haben wir mit großer Umsicht und unserer Verantwortung gerecht werdend die Zukunft nicht nur für die weiterhin beschäftigten, sondern eben auch für die am bisherigen Unternehmenswachstum beteiligten und nun ausscheidenden Mitarbeiter fest im Blick“, sagt Geschäftsführer Martin Schürmann. Auch setze man die für das Unternehmen bedeutende Investition in das die fünf internationalen Desma-Standorte umfassende SAP-Projekt zur Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse fort. Laut Technik-Geschäftsführer Dr. Harald Zebedin liegt der Schwerpunkt der Entwicklung auf neuen Produkten.

Die Desma-Unternehmensgruppe wird der Unternehmensplanung entsprechend zum Jahresende weltweit 517 Mitarbeiter beschäftigen. Eine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr kann das Unternehmen aufgrund der derzeitigen Situation nicht abgeben.

sk

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