Steinert sortiert schwarze Kunststoffe sortenrein

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Auf der K 2019 demonstriert Steinert, wie die sortenreine Sortierung schwarzer Kunststoffe Recyclingkreisläufe schließt.

Schwarze Kunststoffe bilden im Recyclingkreislauf eine besondere Herausforderung, da sie mit der optischen Sortiertechnik herkömmlicher Recyclinganlagen nicht detektiert werden können, doch Steinert liefert eine Technologie, die die Aussortierung schwarzer Kunststoffe aus dem allgemeinen Abfallstrom, als auch deren sortenreine Sortierung ermöglicht.

Die Anlage Steinert Uni Sort Black ist in der Lage dunkle und schwarze Kunststoffe durch modernste NIR-Technologie zu erkennen und vom Abfallstrom zu trennen. Foto: Steinert

Bereits seit 2011 entwickelt Steinert Technologien zur Erkennung besonders schwieriger Sortieranwendungen und bietet Referenzprojekte, die dokumentieren, dass sich Kunststoffe und Umwelt vertragen. Dies demonstriert das Familienunternehmen auch auf der K 2019 in Düsseldorf.

Schwarze Kunststoffe erkennen und sortenrein sortieren

Laut eigenen Angaben war Steinert als erstes Unternehmen in der Lage, schwarze Kunststoffe zu detektieren und dadurch positiv zu trennen, wodurch Recyclingquoten erhöht werden können. Eine ausgeklügelte Luftstromtechnik ermöglicht zudem, flache und leicht fliegende schwarze Materialien wirtschaftlich sortierbar zu machen.

Zusätzlich erlaubt die sortenreine Trennung schwarzer Polyolefine (PO) in ihre Bestandteile wie Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP), aber auch Polysterol (PS) und Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS), Polymer-Granulate durch neuwertige Rezyklate zu ersetzen.

Recyclingkreislauf geschlossen: Aus schwarzem Kunststoffabfall wird Neuware

Besonders kunststoffverarbeitende Unternehmen können so von Steinert-Produkten profitieren und Kunststoffabfälle mit hohem Schwarzanteil auf großindustriellem Niveau separieren und anschließend zu einem Kunststoffgranulat in Primärrohstoff-ähnlicher Beschaffenheit veredeln. Daraus können dann wieder langlebige Qualitätsprodukte hergestellt werden.

Dieses Verfahren erlaubt, dass schon heute das anteilige Ersetzen von Neukunststoffen möglich ist und so jährlich hunderttausende Tonnen CO2 eingespart werden können, so Steinert.

Auf dem Weg zum echten Ressourcenkreislauf

Modernste Technologien verbunden mit 130 Jahren Prozess-Know-how ermöglichen internationalen Kunden Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit zu verbinden, um damit strengeren Gesetzen und gesellschaftlich gefordertem Verantwortungsbewusstsein zu entsprechen und kommen damit einem echten Ressourcenkreislauf und einer umweltschonenderen Zukunft näher.

kus

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