Staub- und wasserdichte USB-Schutzhülle aus weichem TPE

Back to Beiträge

Eine flexible Schutzhülle aus Thermolast von Kraiburg TPE schützt die USB-Buchse von Beatmungsgeräten vor Staub und Spritzwasser.

In enger Zusammenarbeit mit Kraiburg TPE hat das auf medizinische Komponenten spezialisierte französische Unternehmen Nextis eine frei bewegliche Schutzhülle zum Schutz des USB-Anschlusses von Beatmungsgeräten gegen Staub und Spritzwasser entwickelt. Die Hülle wird aus einem bewährten Thermolast-Compound von gegossen. Wie Kraiburg TPE betont, kombiniert Thermolast mechanische Eigenschaften perfekt mit Ästhetik, leichter Verarbeitbarkeit im Spritzgießverfahren und zuverlässiger Beständigkeit gegen professionelle Reinigungsmittel.

Als Systemlieferant medizinischer Komponenten und Baugruppen stellt Nextis verschiedene Teile für ein Beatmungsgerät der Firma Air Liquide Medical Systems (ALMS) her, unter anderem auch eine flexible Schutzhülle für den USB-Anschluss des Geräts. Diese wird am Gehäuse des Geräts befestigt. Die bewegliche Hülle ist mit einem Klappverschluss versehen, der verhindert, dass Staubpartikel, Spritzwasser oder Fremdkörper bei Nichtnutzung in den USB-Anschluss eindringen.

Hohe Anforderungen an die Schutzhülle

„Für diese Anwendung benötigten wir ein weiches und zugleich elastisches Material, das das Öffnen und Schließen der Schutzhülle über die gesamte Lebensdauer des Beatmungsgerätes aushält, ohne sich zu verformen oder seine Dichtungsfunktion zu verlieren", erklärt Benoit Lafin, R&D Manager bei Nextis.

„Aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Kraiburg TPE bei anderen Projekten, bei denen wir Thermoplastische Elastomere eingesetzt haben, entschieden wir uns auch bei der Umsetzung dieses anspruchsvollen Komponentendesigns wieder für eine Partnerschaft mit dem Unternehmen“ so Lafin.

Wie Lafin weiter ausführt, konnte Nextis „durch das Material-Know-how und die Unterstützung von Kraiburg TPE den Entwicklungsprozess beschleunigen und eine insgesamt kosteneffiziente Lösung finden.“ Das daraus entstandene Endprodukt eignet sich nicht nur für medizinische Geräte, sondern auch für ähnliche Hüllen im Industriebereich sowie für Unterhaltungs- und Fahrzeugelektronik.

Hohe Bruchdehnung und Reißfestigkeit sowie langfristige Formbeständigkeit

Das für die frei bewegliche Hülle verwendete TPE-Compound hat sich auch als passende Wahl für viele andere ästhetische und funktionale Soft-Touch-Komponenten erwiesen. Wie Kraiburg TPE erklärt, verfügt das Material über hervorragende mechanische Eigenschaften wie hohe Bruchdehnung und Reißfestigkeit sowie, dank des niedrigen Druckverformungsrestes, über langfristige Formbeständigkeit.

Weitere wichtige Anforderungen von Nextis waren unter anderem ein hohes Fließvermögen für kurze Zykluszeiten beim Spritzgießen und eine Oberflächengüte, die keine Nachbearbeitung benötigt. Außerdem muss die USB-Buchsenhülle widerstandsfähig gegen Reinigungsmittel sein, auch jene, die in professionellen und medizinischen Bereichen Verwendung finden, ohne spröde zu werden oder die Farbe zu verlieren.

Kundenspezifische Farbgebung möglich

Das Thermolast-Compound wird in opak geliefert und vor Ort beim Spritzen mit einem schwarzen Masterbatch gemischt. Falls gewünscht, kann das Material auch in speziellen kundenspezifischen Farben geliefert werden.

„Die USB-Buchsenhülle von Nextis ist ein hervorragendes Beispiel für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen einem Material- und einem Komponentenlieferanten im Bereich Medizintechnik“, ergänzt Laurence Cassarino, Sales Representative bei Kraiburg TPE Frankreich.

„Wir freuen uns, Teil dieses Erfolges zu sein, besonders da die Beatmungsgeräte, bei denen die Schutzhülle zum Einsatz kommt, dringend bei der Bewältigung der anhaltenden Coronavirus-Pandemie benötigt werden. Aktuell reichen die Anwendungen unserer Thermoplastischen Elastomere im Gesundheitsbereich von Gesichtsmasken und Beatmungsgeräten bis hin zu Ventilen, Verbindungsteilen, Schaltknöpfen und elastischen Bändern“, so Cassarino.

Die Thermolast-Produktpalette ist weltweit verfügbar. Die Kunststoffe lassen sich nachhaltig aufbereiten und so dem Wirtschaftskreislauf wieder zuführen.

gk

Share this post

Back to Beiträge