Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Foto: Ralph Sondermann
Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Grußwort

Stärkste Kunststoffregion in ganz Europa

Grußwort von Mona Neubaur, NRW-Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie zur Messe K 2022 in NRW als stärkster Kunststoffregion Europas.

Dass Düsseldorf im Oktober erneut zum Hotspot der Kunststoffwelt wird, passt hervorragend, denn Nordrhein-Westfalen ist die stärkste Kunststoffregion in ganz Europa. Dies ist Auszeichnung, aber zugleich auch Verpflichtung. Die Weltleitmesse K spiegelt das wieder, indem sie die Stärke und Innovationskraft der Branche zeigt und die zentralen Fragen unserer Zeit zum Gegenstand macht.

Transformation in Richtung Klimaneutralität und Ressourcenschutz

An Herausforderungen mangelt es nicht: Der Fachkräftemangel wird zum Entwicklungshemmnis. Pandemiebedingte Probleme sind noch immer aktuell. Hinzu kommt nun die drängende Frage der Energieversorgung, die bei den energieintensiven Unternehmen der Branche eine existenzielle Frage ist. Und letzteres ist eng verbunden mit dem Megathema schlechthin: Der Transformation über alle Branchen hinweg, die es Richtung Klimaneutralität und Ressourcenschutz zu gestalten gilt.

Die Zukunft der Kunststoffindustrie liegt in ihrer doppelten Rolle als Problemlöser: Von der Medizintechnik zur Pandemiebewältigung bis zum Ausbau der Erneuerbaren Energien – keine der aktuellen Herausforderungen kann ohne Kunststoff bearbeitet werden. Während sie so ein wichtiger Treiber der Transformation ist, muss sich die Branche gleichzeitig auch selbst der Veränderung stellen und ihre Produkte und Prozesse umstellen.

NRW als stärkste Kunststoffregion in ganz Europa

Diese Transformationserfordernisse treffen in Nordrhein-Westfalen auf eine gute „Startaufstellung“ im Energiesektor und im Kunststoffbereich. Unser Ziel als Landesregierung ist es, diese Stärken zu nutzen und gemeinsam mit der Industrie unser Land bei Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in eine Vorreiterrolle zu führen.

Die maßgeblichen Innovationen und – auch dies muss ehrlich angesprochen werden – erheblichen Investitionen, die nötig sein werden, machen ein gemeinsames, ein kollaboratives Vorgehen mit Wissenstransfer und wechselseitigem Lernen zum entscheidenden Faktor. Damit sind auch die Green-Tech-Startups angesprochen, die mit Kreativität und neuen Ansätzen die Transformation pushen können.

Auf dem Weg zur klimaneutralen Industrieregion alle Kräfte bündeln

Je größer die Aufgabe, desto mehr Power braucht es. Beim größten, herausforderndsten und spannendsten Projekt unserer Zeit müssen wir also alle Kräfte bündeln. Mit Blick auf das Ziel, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion und zu einem der wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu entwickeln, benötigen wir alle „an Bord“. Für diese Transformationsallianz werde ich weiter werben.

Der Vorabend der K passt zu diesen Kooperationsanliegen: Kunststoffland NRW bringt erneut alle Akteurinnen und Akteure zusammen und ermöglicht ein Treffen von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, das den Austausch fördert und einen Auftakt ermöglicht – zur Leitmesse K und sicher auch zu neuen Partnerschaften und neuen Ideen. gk