Zum Inhalt springen

Spritzgießabfälle effizient aufbereiten

Die Shredder-Extruder-Kombination Isec Evo der Erema-Tochter Pure Loop gilt als effizienter Material-Allrounder und eignet sich sehr gut zur Aufbereitung von Spritzgießabfällen. Foto: Pure Loop.

Pure Loop zeigt auf der Fakuma 2021 mit seiner Shredder-Extruder-Kombination eine effiziente Lösung für die Aufbereitung von Spritzgießabfällen.

Pure Loop, ein Unternehmen der Erema Gruppe, wird auf der Fakuma 2021 seine Isec Evo Shredder-Extruder-Kombination präsentieren, die sich Dank hoher Flexibilität für die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien eignet und damit als effiziente Recycling-Lösung für die Aufbereitung von Abfällen aus der Spritzgießproduktion prädestiniert ist.

Mit großer Vorfreude zur Fakuma 2021

Die Vorfreude auf eine der ersten großen Präsenzmessen seit Beginn der Corona-Pandemie ist auch bei Pure Loop groß. „Die Fakuma ist eine der bedeutendsten Messen für Spritzgießtechnologien. Genau für dieses Segment der Kunststoffproduktion sind unsere Maschinen die perfekte Recyclinglösung. Wir freuen uns darauf, Interessenten und Kunden wieder im direkten persönlichen Gespräch die Vorzüge unserer Technologie präsentieren zu können“, so Manfred Dobersberger, Managing Director der Pure Loop GesmbH.

Der leistungsstarke Material-Allrounder Isec Evo wurde speziell für das Recycling unterschiedlicher Materialvarianten und -formen konzipiert, egal ob solide Teile oder Hohlkörper, Rollenware oder Stanzabfälle oder typische Abfälle in der Spritzießproduktion wie Angüsse, Anspritzpatzen und Mahlgut. Möglich macht das die einzigartige Zuführungstechnologie, eine Kombination aus Doppelschiebersystem und Einwellenzerkleinerer.

Aus Spritzgießabfällen werden hochwertige Produkte

Die große Bandbreite der Einsatzgebiete für diese Technologie bestätigt ein Blick auf die Liste der Pure Loop Kunden. Darauf sind unter anderem Zulieferer für die Automobilindustrie ebenso zu finden, wie ein namhafter deutscher Schreibgeräteproduzent. Dieser recycelt PP-Spritzgießabfälle zu Regranulat und produziert daraus die schwarzen Kappen für eine seiner Stifte-Serien.

„An diesen Anwendungsbeispielen zeigt sich, dass die Regranulierung der Produktionsabfälle in Sachen Effizienz des Recyclingprozesses, Qualität des Regranulats und damit auch Rückführquoten und Kosten deutliche Vorteile im Vergleich zur Rückführung von Mahlgut bietet“, erklärt Dobersberger.

Abfälle aus Organoblech-Herstellung lassen sich sehr gut aufbereiten

In einer Versuchsreihe gemeinsam mit dem Spritzgussmaschinenhersteller Engel und dem Cast-Folien Hersteller Profol konnte Pure Loop kürzlich zudem belegen, dass sich aus glasfaserverstärkten Organoblechen hergestelltes Regranulat im Spritzgießprozess ebenso gut verarbeiten lässt wie Neuware. „Die exzellente Qualität der daraus im Versuch gefertigten Bauteile zeigt, dass die Aufbereitung von Organoblech-Verschnittabfällen für Serienanwendungen im Automotive-Leichtbausektor großes Potenzial hat“, ist Dobersberger von dieser zukunftsfähigen Recyclinglösung überzeugt.

Mehr über die Isec Evo Recyclinganlagen von Pure Loop lesen Sie in diesem ausführlichen Beitrag der K-ZEITUNG.

gk

Schlagwörter: