Zum Inhalt springen

Spielwaren: Bruder verbucht Rekordumsatz

Paul Heinz Bruder, geschäftsführender Gesellschafter von Bruder – hier mit neuen Produkten –, freut sich, dass der Spielwarenhersteller 2021 einen neuen Umsatzrekord erzielen konnte. Foto: Bruder Spielwaren

Bruder Spielwaren profitierte 2021 vom boomenden Spielwarenmarkt – der Umsatz stieg auf den Rekordwert von 92 Mio. EUR.

Damit stieg der Umsatz des Spielwarenherstellers aus Fürth im vergangenen Jahr um 8 %.„Gemessen an den Umständen, sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Paul Heinz Bruder, geschäftsführender Gesellschafter. „Es freut mich besonders, dass es uns gelungen ist, im Rahmen der Möglichkeiten und unter Pandemie-Bedingungen Wachstum zu generieren. Angefangen mit der ausgefallenen Spielwarenmesse, gestiegener Nachfrage und unkalkulierbaren Personalausfällen, waren unsere Mitarbeiter ständig vor neue Herausforderungen gestellt, die sie hervorragend bewältigten.“

Auch Bruder Spielwaren litt im vergangenen Jahr unter den weltweiten Supply-Chain-Problemen. „Leider konnte eine stabile Lieferkette und über lange Jahre gewachsene Zusammenarbeit die Ausfälle bei Lieferanten nicht kompensieren, was sich besonders gegen Ende des Jahres bemerkbar machte und sich teils auch noch auf die Lieferfähigkeit in 2022 auswirkt“, so das Unternehmen.

Spielwarenhersteller mit 70 % Exportanteil

Der Hauptanteil des 2021 generierten Wachstums entfiel auf den Export. Der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts mit über 60 Ländern liegt aktuell um die 70 %. Bruder Spielwaren hebt vor allem den US-Markt hervor, der sich nach einem im Vorjahr Corona-bedingten Rückgang wieder erholt hat. Weitere starke Umsatzsteigerungen weisen die Märkte in Asien (ohne China) und Osteuropa auf. Deutschland, Österreich und die Schweiz – der größte Markt für Bruder Spielwaren – lagen 2021 wieder auf dem durchschnittlichen Niveau der Vorjahre.

8 % des Umsatzes wurden investiert – unter anderem in Spritzgießmaschinen

Das Investitionsvolumen betrug circa 8 % des Umsatzes im vergangenen Jahr. Dabei wurden elf Spritzgießmaschinen ersetzt beziehungsweise neu angeschafft. Die neuen Maschinen laufen energieoptimiert. Automatisierungsprozesse sorgen für neue Produktionsverfahren und qualitative Verbesserungen. „Eines der größten internen Projekte in 2021 war eine Digitalisierungsmaßnahme mit Schwerpunkt Maschinen- und Betriebsdatenerfassung. Wir arbeiten stetig daran, das Unternehmen an wirtschaftlichen und nachhaltigen Aspekten auszurichten. Auch die Einbeziehung von Digitalisierung hilft, unser Ziel der kundengerechten Produktion zu optimieren“, so Firmenchef Bruder.

Der weltweite und deutsche Spielwarenmarkt ist im vergangenen Jahr gewachsen. Davon profitierten auch andere Hersteller der Branche:

sk

Schlagwörter: