Spatenstich für Neubau von Hofmann

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Mit dem Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes und einer neuen Produktionshalle stellt Hofmann die Weichen für die Zukunft des Unternehmens.

Hofmann ist auf Wachstumskurs und investiert am Standort Lichtenfels. Kürzlich war Spatenstich für die neuen Verwaltungs- und Produktionsgebäude. Die Bauten im Gewerbegebiet „An der Zeil II“, unweit des aktuellen Standorts, verdoppeln die vorhandenen Nutzflächen von aktuell 16.000 m² auf dann rund 32.000 m². Die Investitionssumme für die Gebäude liegt bei ca. 40 Millionen Euro. Ende 2020 – so die aktuelle Planung – sollen die Gebäude am neuen Standort fertiggestellt und bezogen sein.

„An unserem jetzigen Standort verfügen wir nicht über ausreichend Platz, um uns auch zukünftig erfolgreich weiterzuentwickeln. Wir sind hier an der Kapazitätsgrenze angelangt, einige Abteilungen müssen bereits in Bürocontainern arbeiten. Es freut uns daher, dass wir nun die Möglichkeit haben, in unmittelbarer Nähe zu unserem Stammwerk einen zweiten Standort aufzubauen“, sagte Geschäftsführer Stefan Hofmann anlässlich des feierlichen Spatenstichs für den Neubau am 13. März. „Wir danken besonders der Stadt Lichtenfels, die mit ihrem Engagement eine zügige Erschließung des Gewerbegebiets ermöglicht hat“, so Hofmann weiter.

Der geplante Neubau von Hofmann in der Visualisierung. Foto: Werkzeugbau Siegfried Hofmann

Neue Straße nach Firmengründer benannt

Wie schon 1981, als Firmengründer Siegfried Hofmann Pioniergeist bewies und als erster Unternehmer im damals neuen Gewerbegebiet „An der Zeil“ baute, ist Hofmann nun die erste Firma, die das neuen Areal nutzt. „Dass die Straße, an der wir nun bauen, nach meinem Großvater benannt wird, ist etwas ganz Besonderes und eine große Ehre für uns“, so Stefan Hofmann, der das Unternehmen in dritter Generation führt. Anfang Juli vergangenen Jahres hatte Lichtenfels Erster Bürgermeister Andreas Hügerich beim Spatenstich für das neue Gewerbegebiet bekannt gegeben, dass die dort neu gebaute Straße „Siegfried-Hofmann-Straße“ heißen wird.

Der Neubau ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, das 1958 als Ein-Mann-Betrieb startete und in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum verzeichnete. Neben dem traditionellen Geschäftsfeld des Spritzgusswerkzeugbaus wurden in jüngster Vergangenheit vor allem die Kapazitäten im Bereich Maschinenbau erweitert. Hatte Hofmann im Jahr 2012 noch 231 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 32 Millionen Euro, sind es heute rund 430 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2018 bei 74 Millionen Euro.

Gesunde und nachhaltige Entwicklung

Diesem Wachstum trägt der Neubau Rechnung. Die Erweiterung ermöglicht auch in Zukunft eine gesunde und nachhaltige Entwicklung des Unternehmens. Das dreistöckige Verwaltungsgebäude bietet Platz für 160 hochmoderne und flexible Büroarbeitsplätze. Die Produktionshalle schafft ausreichend Platz für Montagearbeiten und ist modular konzipiert. Rund 180 Personen werden hier in Zukunft arbeiten können. Die flexible Gestaltung der Gebäude ermöglicht eine schnelle Anpassung an zukünftige Anforderungen.

Alle Neubauten werden zudem nach den neuesten technischen und energetischen Standards gebaut. „Einer unserer Leitsätze ist, dass wir unser Unternehmen energie- und umweltbewusst führen“, sagte Stefan Hofmann. Ende 2018 wurde das Energie- und Umweltmanagementsystem des Unternehmens erfolgreich zertifiziert. Diesen Maßgaben folgend werden die neuen Gebäude energieeffizient geplant und gebaut.

kus

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