Spatenstich bei Fanuc für neues Technikzentrum

So wird das neue Technikzentrum von Fanuc in Neuhausen aussehen. Der Spatenstich erfolgte im Juli 2021. Foto: WWA- Architekten/DIG

Fanuc hat mit dem Spatenstich den Bau eines neuen Technikzentrums mit ca. 6.000 m2 Platz am Standort Neuhausen begonnen.

Das Gebäude, für das der Spatenstich erfolgte, wird das europäische Entwicklungszentrum und die europäische technische Supportorganisation des Unternehmens bieten. Die Inbetriebnahme ist für 2023 geplant.

Damit geht die Expansion von Fanuc weiter voran. Bereits in den vergangenen Monaten wurden neue Bürogebäude in Tschechien und Belgien eröffnet, und die Arbeiten an neuen Gebäuden in Österreich, der Slowakei, Spanien und Frankreich schreiten planmäßig voran. Das neue Gebäude ist bereits das vierte Gebäude auf dem Gelände in Neuhausen südlich von Stuttgart.

Ab 2023 wird es den technischen Support von Fanuc für Europa und das europäische Entwicklungszentrum beherbergen. Beide Bereiche sind bereits seit 2017 in Neuhausen angesiedelt. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter am Standort, inklusive der deutschen Gesellschaft, ist seitdem von knapp 300 auf über 400 gestiegen. Künftig gibt es hier mehr Platz für Softwareentwicklung und Testläufe sowie für Funktions- und Anwendungstests an verschiedenen Maschinen und Robotern.

Spatenstich ist ein Bekenntnis zum deutschen Markt

Alleine die Maschinenhalle des Technikums wird mehr als 2000 m2 groß sein. Die Gesamtinvestition für das Gebäude und das vor kurzem fertig gestellte Parkhaus beträgt rund 22 Mio. EUR. „Der weitere Ausbau des Standorts Neuhausen ist ein klares Bekenntnis zum europäischen und insbesondere zum deutschen Markt“, sagt Ralf Winkelmann, Geschäftsführer von Fanuc Deutschland.

Technikzentrum als neue Heimat für die Entwicklung in Europa

Während sich der technische Support des Unternehmens darauf konzentriert, die Einführung und Installation neuer Produkte in Europa zu unterstützen, sorgt das Entwicklungszentrum dafür, dass die Bedürfnisse und Wünsche der europäischen Kunden direkt in die Produktentwicklung des Unternehmens einfließen. „In Neuhausen führen wir Tests unter produktionsnahen Bedingungen beim Kunden durch“, sagt Shinichi Tanzawa, President & CEO von Fanuc Europe. „In Europa gibt es viele hoch innovative Unternehmen mit speziellen Anforderungen, die wir hier aufgreifen und für die wir passgenaue Lösungen entwickeln.“

Fanuc verfügt am Stammsitz in Japan über zwölf Entwicklungslabore sowie über moderne Testzentren, in denen die Funktionalität und Qualität verschiedener Produktgruppen wie CNC-Steuerungen, Laser, Industrieroboter und Werkzeugmaschinen optimiert und sichergestellt wird. „Wir halten es für sehr effizient, wenn die Produktentwicklung in unmittelbarer Nähe zu den Kunden angesiedelt ist", erklärt Tanzawa. „Um sicherzustellen, dass unsere Produktentwicklung immer nah an den Bedürfnissen der europäischen Kunden ist, bauen wir unsere technischen Kapazitäten in Europa weiter aus.“

sk