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Sortco: Granulat-Sortierzentrum gut ausgelastet

Im hauseigenen Labor des Granulatsortier-Zentrums in Niederzissen erfolgt im Anschluss an die Sortierung die Stichprobenuntersuchung des Granulats zur finalen Qualitätskontrolle. Das Laborprüfsystem ist dem menschlichen Auge weit überlegen und identifiziert sofort alle Farbabweichungen ab einer Größe von 50 µm. Foto: Sortco

Rund 12.000 t sortierte Granulate haben vergangenes Jahr das im März 2021 bezogene Zentrum für Granulatsortierung von Sortco in Niederzissen verlassen.

„Mit innovativen mechanischen und optoelektronischen Sortieranlagen garantieren wir höchste Granulat-Reinheiten und durch unser spezielles Know-how erfüllen wir höchste Qualitätsanforderungen unserer Auftraggeber“, sagt Lars Ruttmann, Geschäftsführer von Sortco; das Unternehmen hat vor gut einem Jahr in Niederzissen ein neues Granulatsortier-Zentrum bezogen.

„Ziel ist die sichere und zuverlässige Aussortierung von unvermeidbaren Verunreinigungen, die bei der späteren Verarbeitung zu Maschinenstillstand, teuren Reparaturen von Werkzeugen und Heisskanalsystemen führen und Reklamationen und Imageschäden verursachen könnten“, so Ruttmann weiter.

Stippen, Verbrennungen und Black-Specks im Granulat

Stippen, Verbrennungen, Vergrauungen, Black-Specks lassen sich bei der Herstellung von Compounds und Granulaten nicht vermeiden. Trotz einer meist nur geringen Fehleranzahl können diese kleinen Mängel bei der Herstellung besonders kostenintensiver oder aber sensibler Bauteile große negative Auswirkungen haben. Ausschussware ist die Folge.

Sortierzentrum für 1 t bis zu mehreren 100 t

Bei Sortco kann die Auftragsgröße beliebig von 1 t bis zu mehreren 100 t variieren. „Wir können sowohl Havarie-Ware mit hohen Kontaminationsraten sortieren als auch geringe Verunreinigungsmengen in Granulat-Chargen sicher detektieren und ausschleusen“, so Ruttmann.

Schließlich setzt Sortco am neuen Unternehmensstandort in Niederzissen auf moderne Erkennungs- und Sortiertechnologie. Neben mechanischen Trennanlagen wie Entstaubungsanlagen und Metallseparatoren sorgen unterschiedliche optoelektronische Sortieranlagen für beste Ergebnisse. Farbabweichungen ab einer Größe von 50 x 50 µm lassen sich in jeglichen rieselfähigen Granulaten erkennen und entfernen. Ergebnis ist ein nahezu fehlerfreies Granulat, das der Kunde wahlweise in Säcken, Oktabins oder Big-Bags zurückerhält und problemlos in jeder Anwendung einsetzen kann.

sk