So lässt sich stilles Wasser nachhaltig verpacken

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Sidel entwickelt mit Aya ein innovatives ökologisches Verpackungskonzept für stilles Wasser und wird dafür mit einem begehrten Award ausgezeichnet.

Sidel hat für sein umweltfreundliches Design-Konzept Aya zur nachhaltigen Verpackung von stillem Wasser den renommierten World Food Innovation Award (WFIA) der Kategorie „Best Drink Packaging Design“ (bestes Getränkeverpackungsdesign) erhalten. Mit dem preisgekrönten Aya-Design hat Sidel eine komplette und innovative „End-to-End”-Verpackungsalternative für stilles Wasser entwickelt, die alle Aspekte von der Primärverpackung aus 100 % recyceltem PET (rPET) über die Sekundärverpackung aus Karton bis hin zu den Alternativen für die Tertiärverpackung abdeckt und sie für lokale Distributionsmethoden optimiert. Das Ergebnis ist ein kostengünstiges und nachhaltiges Gesamt-Verpackungskonzept, das auf die Anforderungen der Kreislaufwirtschaft zugeschnitten ist, die Umweltbelastung reduziert und die Produktionseffizienz verbessert.

Ganzheitliche Verpackungslösung für stilles Wasser

„Für uns bedeutet diese Auszeichnung die besondere Anerkennung der Nachhaltigkeit des Aya-Konzepts durch die Jury“, kommentiert Laurent Lepoitevin, Packaging Design Engineer bei Sidel. „Wir fühlen uns geehrt, dass die WFIA mit dieser Auszeichnung den wichtigen Beitrag betonen, den unser Konzept Aya im Hinblick auf die Entwicklung und Inwertsetzung einer ganzheitlichen nachhaltigen Verpackungslösung leistet, die mit einer optimalen Kombination aus Primär- und Sekundärverpackung den Verpackungsmaterialverbrauch senkt, um Ressourcen zu sparen.“

Die Reduzierung des Abfallaufkommens durch eine verbesserte Recyclingfähigkeit ist eine der größten Herausforderungen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Gestützt auf über 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Verpackungs- und Komplettanlagenlösungen arbeitet Sidel eng mit den Kunden und Verpackungsherstellern zusammen, um immer nachhaltigere Primär- und Sekundärverpackungen zu entwickeln.

So wurde Sidels neues ökologisches Verpackungskonzept Aya geboren, mit dem das Unternehmen sein Engagement für Nachhaltigkeit weiter verstärkt. Der Name geht zurück auf die Gottheit Aya des Alten Mesopotamien, auch Ea oder Enki genannt, die unter anderem als Herrscher über das Grundwasser verehrt wurde. Eine treffende Wahl, wenn man bedenkt, dass hinter dem neuen Konzept der Wunsch steht, die Menschen mit sicherem Trinkwasser zu versorgen, die keinen natürlichen Zugriff darauf haben. Die Flasche Aya lässt sich beispielsweise problemlos einsetzen, wenn humanitäre Hilfe benötigt wird, um eine betroffene Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen.

Neuartige V-förmige Flasche aus 100 Prozent rPET

Die extrem leichten, V-förmigen 220 ml Flaschen aus rPET verfügen über die patentierten Sidel Swing-Schulter, die einfaches Befüllen, sicheren Transport und gute Handhabung beim Trinken verbindet. Foto: Sidel

Aya ist eine 220-ml-Wasserflasche in einer V-förmigen Ausführung. Mit ihrem extrem geringen Gewicht von nur 5 g wurde sie für eine radikale Reduzierung des Rohmaterialverbrauchs an der Quelle konzipiert: Die Flasche wird aus Preformen geblasen, die zu 100 % aus rPET bestehen, damit eine echte Kreislaufwirtschaft Wirklichkeit wird und jede Flasche ein zweites Leben erhält.

Der Schnappverschluss ist mit der Flasche verbunden, um die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll weiter zu reduzieren. Da Markennamen, Logos und Pflichtangaben direkt auf die Flasche geprägt werden können, wird kein Etikett benötigt, was das Abfallaufkommen zusätzlich reduziert und das Sortieren und Recyceln der PET-Flasche weiter vereinfacht.

Das umweltfreundliche Konzept Aya ist Sidels erstes Flaschenkonzept für die Branche, das mit einer flexiblen Schulter, der patentierten Sidel Swing-Schulter, entwickelt wurde, die drei stabile Positionen einnehmen kann. Die Flasche verlässt den Streckblasprozess in der intermediären Position. Nach dem Füllen und Verschließen wird die Schulter mechanisch in die Flasche gedrückt und Aya erhält ihre endgültige emblematische V-Form.

Dabei wird der Umfang der Flasche reduziert, der Druck im Inneren leicht erhöht und die Stabilität der Flasche über die gesamte Lieferkette deutlich optimiert. Die Verbraucher können die Schulter herausziehen, um das Volumen zu vergrößern und ein Verschütten beim Öffnen zu verhindern. Außerdem hat Aya einen speziell geformten Flaschenboden, der es ermöglicht, die Flaschen bei reduzierter Stapelhöhe sicher zu stapeln.

Sekundärverpackung auf ein Minimum reduziert

Eine von zwei Alternativen zur Stapelung: Verschluss einheitlich oben und Sicherung mit Kartonzwischenlagen. Foto: Sidel

Die spezifische V-Form der Aya-Flaschen, die Sidels „End-to-End“-Ansatz für eine bessere Nutzung der Verpackung über die gesamte Lieferkette umsetzt, ermöglicht zwei kompakte Verpackungsalternativen, die den Verbrauch von Sekundär- und Tertiärverpackungsmaterial reduzieren und die Logistik optimieren. Zum einen können die Flaschen lagenweise stabil aufeinander gestapelt werden, da die speziell geformte Bodenwölbung der oberen Flasche sicher auf dem Flaschenhals der unteren Flasche sitzt. Die Form des Boss-Flaschenbodens passt exakt auf den Flaschenverschluss und gewährleistet stabile Paletten für die Lagerung und den Transport.

Das wechselseite Stapeln der V-förmigen Flaschen reduziert den Platzbedarf beim Transport. Foto: Sidel

Noch effizienter setzt die zweite Alternative die platzsparenden Attributen der Flasche um. Durch die V-Form lassen sich die Flaschen in der Sekundärverpackung abwechselnd mit dem Verschluss nach oben und nach unten anordnen, um das für die Distribution benötigte Volumen mit einer maximalen Anzahl Flaschen zu befüllen. Die Anordnung der Flaschen optimiert jedes Fassungsvermögen und ermöglicht kompakte Kartons, die leicht zu transportieren sind.

gk

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