SLM Solutions kooperiert mit Magnet

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Im Rahmen einer Initiative stellt SLM Solutions 3D-gedruckte Spritzgussformen in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Magnet aus Metall her.

Seit mehr als 30 Jahren treibt das Beratungsunternehmen Manufacturing & Advocacy Growth Network (Magnet) das Produktionswachstum im Nordosten von Ohio voran, indem es kleine und mittlere Hersteller in Form von Kooperation unterstützt. Das Unternehmen fokussiert dabei auf die Bereiche Consulting, Produktdesign, Optimierung der Betriebsabläufe sowie Personal-Innovationen und bringt führende Vertreter aus Industrie, Bildung und Gesellschaft zusammen. Durch den Ausbruch des Covid-19 Virus sah der Gouverneur von Ohio den großen Bedarf an Gesichtsschutzmasken für das medizinische Personal. Er gründete die Ohio Manufacturing Alliance to Fight Covid-19, zu der auch Magnet gehört.

Entscheidende Aspekte für Kooperation

Innerhalb dieser Koopertation kümmert sich Magnet um die Beschaffung von Spritzgusswerkzeugen, um so die Herstellung von Gesichtsschutzschilden und insbesondere der dafür benötigten Bänder zu unterstützen. Dave Pierson, Senior Design Engineer bei Magnet, zog die additive Fertigung in Betracht, um die typischen Komplikationen in der Lieferkette zu umgehen. Pierson wandte sich deswegen an SLM Solutions. „Ich habe SLM Solutions wegen des Multi-Lasersystems mit vier Lasern gewählt. Wir brauchten die Bauteile so schnell wie möglich. Die Geschwindigkeit und der Durchsatz, den die SLM Maschinen bieten, waren die entscheidenden Aspekte, die für eine Zusammenarbeit sprachen“, sagt Pierson.

Höchste Priorität für Initiative

Zu diesem Zeitpunkt hat SLM Solutions die Additive Alliance Against Corona-Initiative zur Bekämpfung von Covid-19 ins Leben gerufen und war bereit zu helfen. Jill Christner, President von SLM Solutions Americas, beschloss, die normalen alltäglichen Aktivitäten in ihrer Einrichtung in Wixom, Michigan, einzustellen und dem Projekt von Magnet höchste Priorität einzuräumen: „Die schnelle Reaktion auf das Magnet-Projekt war wichtig für SLM Solutions. Es ist eine Ehre ein kleiner Teil der Lösung zu sein. Wir tragen damit zur Gesundheit und Sicherheit bei und können gleichzeitig den Wert unserer Technologie nutzen: Es lassen sich schnell neue Produkte oder Designs umsetzen sowie die Lieferzeiten, im Vergleich zu herkömmlichen Gussmethoden, verkürzen.

Übertroffene Erwartungen

Die additiv gefertigten Formen aus der FE-Basislegierung 316L bestehen aus zwei Hälften, die jeweils vier Tage für den Druck und einen Tag für die Wärmebehandlung benötigen. „SLM Solutions übertraf meine Erwartungen hinsichtlich Qualität und Lieferung. Nach dem Druckvorgang erfolgte die Nachbearbeitung –  danach die Montage – und schon

waren wir einsatzbereit,“ sagt Pierson. „Die additiv hergestellten Formen produzieren nun Gesichtsschutzschilde, die von medizinischen Fachkräften im ganzen Bundesstaat Ohio verwendet werden.“

sl

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