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SKZ: Umsatz 2021 auf Rekordlevel

Das SKZ in Würzburg ist Europas größtes Kunststoff-Institut. Foto: SKZ

Das SKZ hat 2021 mit 41,6 Mio. EUR den höchsten Umsatz seiner 61-jährigen Geschichte erwirtschaftet – 13 % mehr als im Vorjahr.

„Noch nie in unserer nunmehr 61-jährigen Geschichte konnten wir einen so hohen Umsatz erwirtschaften wie 2021 – und das auch noch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Das zeigt uns: Das SKZ hat sich 2021 sehr positiv weiterentwickelt und wird gestärkt aus der Krise gehen“, sagt Professor Martin Bastian, Direktor des SKZ

„Die Pandemie war und ist ein Stresstest für das SKZ und hinterlässt Spuren“, erklärt Bastian. Die Auswirkungen zu Beginn der Pandemie hatten den Unternehmensumsatz im Jahr 2020 auf 36,8 Mio. EUR reduziert. Zum Vergleich: Im Vorpandemiejahr 2019 waren es noch 40,7 Mio. EUR. Doch schon im zweiten Jahr der Pandemie erfolgte die positive Trendwende.

Mit Digitalisierung mehr Umsatz 2021

„Den Geschäftsbereichen des SKZ ist es gelungen, sich geschickt an die neuen Entwicklungen und Änderungen an den Märkten und bei den Kunden anzupassen“, erklärt Bastian. So kamen beispielsweise vermehrt technologische Alternativen zum Einsatz, um Präsenzbesuche bei den Kunden zu Produkt- und Systemaudits, Beratungs- und Verkaufsgesprächen virtuell stattfinden zu lassen. Und: „Der Bildungsbereich hat mit Online- oder Hybridveranstaltungen sein Angebotsportfolio erweitert. Der wichtige Austausch unserer Mitglieder bei den Netzwerkveranstaltungen konnte in Präsenz stattfinden, da die Zeitpunkte und Sicherheitskonzepte mit großem Fingerspitzengefühl und Sorgfalt gewählt wurden“, so Bastian weiter.

SKZ plant weiteren Umsatzsprung

2011 erzielte das SKZ einen Erlös von 26 Mio. EUR. Somit hat es in den vergangenen zehn Jahren eine Umsatzsteigerung von 60 % erzielt. Bastian: „Das zeigt uns: Wir sind unsere Aufgaben richtig und nachhaltig angegangen, haben Kunden, Geschäfts- und Kooperationspartner von unserer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit überzeugen können.“

Mit dem Bau der Modellfabrik und des Trainingszentrums TZQ steht das SKZ vor einer großen finanziellen Herausforderung. „Beide Gebäude sind eine enorme Investition in die Zukunft und eine nachhaltige Stärkung der praxisnahen Forschung, die im SKZ einen Eckpfeiler darstellt“, so Bastian. Daher plant das SKZ auch für 2022 einen Umsatzzuwachs von 6 %.

sk

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