SKZ ist offizielle Prüfstelle für Atemschutzmasken

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Seit Juli 2020 ist das SKZ offiziell als Prüfstelle für Atemschutzmasken anerkannt.

Das Prüflabor des SKZ ist nun auch offiziell als geeignete Prüfstelle für den „Prüfgrundsatz für Corona Sars-Cov-2 Pandemie Atemschutzmasken Rev. 2 – 02.06.2020“ durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik ZLS anerkannt und gelistet.

Hoher Bedarf an Schutzausrüstung

Seit Beginn der Corona-Pandemie besteht ein hoher Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung (PSA), wie beispielsweise Atemschutzmasken. Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP) sind ein wirksames Mittel, um die Infektionsgefahr mit Covid-19 zu reduzieren, da die Viren im Wesentlichen über eine Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die Engpässe gerade zu Beginn der Pandemie führten jedoch dazu, dass Millionen fehlerhafter und somit ungeeigneter Schutzmasken auf den Markt gelangt sind.

Prüfstelle bietet Hilfe an

In diesem Zusammenhang bietet das akkreditierte Prüflabor des SKZ seine Hilfe an, um fehlerhafte bzw. ungeeignete Masken zu erkennen und verfügt bereits seit Mai 2020 über einen Automaten zur Prüfung von Atemschutzmasken (FFP 1, FFP 2 und FFP 3). Mit Hilfe dessen können wichtige Prüfungen aus einem reduzierten Prüfprogramm abgedeckt werden. So kann beispielsweise die Partikeldurchlässigkeit der Masken mit einem Paraffinölnebel, einem sogenannten Paraffin-Aerosol, geprüft werden. Durch Zerstäuben von Paraffinöl wird ein Aerosol von Paraffinöltröpfchen mit einer definierten Partikelgrößenverteilung erzeugt. Die Konzentration des Aerosols wird vor und nach dem zu prüfenden Filter gemessen. Je geringer die Durchlässigkeit der Filtermasken, desto höher ist ihre Schutzwirkung.

Weiterhin unterstützt das Prüflabor des SKZ gerne auch Kunden bei Anfragen zur Prüfung von diverser persönlicher Schutzausrüstung, wie beispielsweise Handschuhen, Kitteln oder Visieren als Gesichtsschutz.

sl

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