SKZ-Fachtagung: Thermoformen technischer Bauteile

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Die Kunststoffbranche erfreut sich einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Die prognostizierten Zahlen mussten teilweise nach oben korrigiert werden. Die Auftragsbücher sind voll. Wagt man jedoch einen Blick in Richtung ferner Osten, so ändert sich das Bild einer "positiven" Entwicklung schlagartig. Europa fällt im Hinblick auf die gefertigten Mengen deutlich ins Hintertreffen. Kann man diesem Trend entgegenwirken?

Eine mögliche Strategie ist die Einführung eines schlanken Managements, dem Lean-Management, in den Unternehmen. Im Kern geht es weniger um die technische Ablaufautomation, als vielmehr um das Erkennen und Vermeiden von Verschwendung entlang der Prozesskette. Neue Messsysteme und Maschinenkonzepte zur kontinuierlichen Optimierung der Qualität bei Reduzierung der Ausschussquote und Erhöhung der Produktionsleistung zielen auf ein Lean-Management / Kaizen.

In eine ähnliche - wenngleich hochtechnisierte - Richtung geht der Einsatz von Simulationstools zur Qualitätsvorausplanung bzw. Prozessoptimierung. Vor allem hinsichtlich der steigenden Vernetzung von Prozessen sowie Industrie 4.0 sind Simulationsprogramme aus dem täglichen Geschäft nicht mehr wegzudenken. Neue Technologien ermöglichen bereits, smarte 3D-Oberflächen mit integriertem Touchscreen herzustellen. Thermoformbare lackierte Oberflächen versprechen eine Reduzierung der Produktionszeiten. Die Richtung stimmt, jedoch schläft die Konkurrenz nicht.

db

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