Schüttgutabdeckung zum Anfassen

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Freeleaves zeigt auf der Solids und der Kuteno die Schüttgutabdeckung „Seal-IT“.

Auf der Solids und der Kuteno wird sie zu sehen sein: die Schüttgutabdeckung „Seal-IT“. Mit seinem Unternehmen Freeleaves hält Ralf Ackermann die Patente und Vermarktungsrechte an „Seal-IT“. Die Schüttgutabdeckung lässt sich universell an alle Schüttgutbehälter anpassen.

Qualitätsanforderungen bei der Verarbeitung sicherstellen

Freeleaves präsentiert die "Seal-IT-Schüttgutabdeckung auf der Solids und der Kuteno erstmals live. Foto: Freeleaves

Bei der Materialvor- und -aufbereitung wird meist unkoordiniert und ohne Beachtung der jeweiligen Qualitätsanforderungen Kunststoffgranulat direkt aus unterschiedlichen Behältern wie etwa Karton-Oktabins mit unzureichender oder ohne jegliche Abdeckung in den Verarbeitungsprozess gefördert.

Befinden sich Fremdkörper im Schüttgut? Wird auf die hygroskopischen Eigenschaften der Materialien geachtet? Wird einer Kontamination vorgebeugt? Fragen, die meist unbeantwortet bleiben, aber einem koordinierten und reproduzierberen Fertigungsprozess äußerst abträglich sein können.

In der Praxis werden oftmals die Kartonagen geöffnet und die Behälterabdeckungen aus Pappe einfach aufgeschnitten oder zur Seite abgekippt, um die Sauglanzen in das Schüttgut zu stecken. „Die heute am Markt erhältlichen technischen Lösungen – abgesehen von Schüttgütern aus Sackware, Big-Bags und Silowaren – reichen von Abdeckungen aus Stoff oder Kunststoff-Folie bis hin zu extrem teuren Schüttgut-Behältern aus Edelstahl, in die die Materialien umgelagert und von dort aus weiter gefördert werden. seal-IT stell dem eine praktikable, kompakte und kostengünstige Abdeckungsalternative entgegen, die eine reibungslose Teilefertigung ohne Wenn und Aber erlaubt“, ordnet Ackermann die neue Schüttgutabdeckung in den Aufbereitungskontext ein.

Schüttgutabdeckung "Seal-IT" individuell anpassen

„Seal-IT“ ist mittlerweile patentrechtlich abgesichert. Mit der neuen Schüttgutabdeckung Sauberkeit in der Fertigung herzustellen gelingt durch einfache Handhabung, selbsterklärende Funktion, Platzersparnis und individuelle Einsetzbarkeit. Hinzu kommen die individuelle Passform der erforderlichen Sonderanfertigungen für die unterschiedlichen Kartonagen, die optionalen Ausrüstungsmöglichkeiten für Öffnungen mit unterschiedlichen Lanzendurchmessern oder die Anpassung an die Verarbeitung hygroskopischer Materialien, etwa durch ein wechselbares Vlies.

Freeleaves sieht auch hier Erweiterungspakete mit der Möglichkeit zur Anbringung einer umfangreichen Sensorik vor. „Somit ist das zunächst einfache Produkt für notwendige Schnittstellen vorbereitet und wird smart. Der ungehinderte Einblick in den Behälter durch das glasklare Mittelteil von Seal-IT verleiht zudem noch den entsprechenden materialrelevanten ‚Durchblick‘“, wie Ackermann erklärt.

Stillstände und Folgekosten vermeiden

So können Verunreinigungen aus der Umgebung nicht in Berührung mit dem Schüttgut kommen und Produktionsstillstände lassen sich genauso vermeiden wie Folgekosten. „Damit leistet Seal-IT auch einen Beitrag zur ‚Null Granulatverlust’ Initiative von GKV/Tecpart und auch für alle Aktionsprogramme, wie sie uns letzthin auf der K 2019 in den Bereichen Recycling und geschlossene Wertstoffkreisläufe oder Circular Economy begegnet sind“, sagt Ackermann.

Für 2020 ist der Produkt-Launch geplant, zunächst zur Solids sowie zur Kuteno. Seal-IT wird dort auf dem Gemeinschaftsstand des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid zu finden sein.

db

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