Schubert erneut mit Umsatzwachstum

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Schubert blickt optimistisch auf die Geschäftsentwicklung in Europa. Die Auftragslage auf dem amerikanischen und kanadischen Markt sei sehr gut. "Schubert genießt auch in Nordamerika bei vielen Kunden einen sehr guten Ruf. Große Nachfrage verzeichnet Schubert North America insbesondere aus der Lebensmittelbranche, die mit der Automatisierung ihrer Sekundärverpackungsprozesse ihre Flexibilität deutlich steigern kann. Mit einem höheren Bekanntheitsgrad streben wir in Nordamerika eine Verdoppelung des Umsatzes in den nächsten zwei Jahren an", erläutert Marcel Kiessling, Geschäftsführer von Schubert für Vertrieb und Service.

Neben insgesamt kontinuierlich starken Aufträgen aus der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie verzeichnete 2016 auch Schubert-Pharma ein sehr großes Wachstum mit einem Umsatzplus von 50 % gegenüber dem Vorjahr. Die unter dem Dach von Schubert Packaging Systems geleitete Business-Unit hat seit ihrem Start 2014 ihre Umsätze deutlich ausbauen können. Das Unternehmen wies 2016 einen Umsatz von 52,2 Mio. EUR aus. Im Mai 2017 startete Schubert Packaging Systems am Markt mit dem neuen Kompetenzteam Schubert-Cosmetics, das Produzenten als zentraler Ansprechpartner für alle Fragestellungen rund um das Abfüllen und Verpacken von kosmetischen Produkten zur Verfügung steht.

Weichenstellungen für nachhaltiges Wachstum

"Wir planen die stetige Erweiterung der Produktions- und Montageflächen bis 2020", erklärt Peter Gabriel, Kaufmännischer Geschäftsführer von Gerhard Schubert. "In diesem Jahr investieren wir rund 20 Mio. EUR am Standort Crailsheim sowie in den Bereich Forschung und Entwicklung. Damit sind wir bestens gerüstet, um in bestehenden und neuen Märkten zusätzliche Anteile zu gewinnen. Neben der Erweiterung des Primärverpackungsbereichs liegt der Fokus der Entwicklungsarbeit 2017 insbesondere auf dem Aufbau der neuen digitalen Plattform Grips.World", erläutert Ralf Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter.

Den ersten Entwicklungsschritt präsentierte Schubert im Mai 2017 auf der interpack in Düsseldorf. "Die webbasierte Plattform vereint unter einer einzigen Bedienoberfläche in Zukunft alle wichtigen Funktionen für die Überwachung und Dokumentation der Maschinendaten und bietet hocheffiziente Features für die präventive Wartung", betont Schubert.

Schubert baut seine Serviceleistungen weiter aus. Für diese Aufgabe ist das Unternehmen mit Marcel Kiessling, der seit 2016 das Führungsteam von Schubert ergänzt und die operative Führung der Bereiche Vertrieb und Service übernommen hat, ideal aufgestellt. "Wir verstehen uns als starker Partner unserer Kunden. Ein umfassender Service ist maßgebend für eine dauerhaft hohe Kundenzufriedenheit. Deshalb werden wir unser Service-Team bis 2019 um 30 Prozent vergrößern und weitere internationale Service-Stützpunkte etablieren", erklärt Kiessling.

Insgesamt gliedert Schubert sein Serviceangebot in fünf neue Leistungsbereiche – Schubert Expert Center, Schubert Parts Center, Schubert Performance Program, Schubert Uptime Program und Schubert Flex Program – und bietet darüber hinaus individuelle Servicepakete an.

Meilensteine

"Ein wichtiger Meilenstein 2016 war der Start der Serienproduktion der weltweit ersten schaltschranklosen Verpackungsmaschinen. Seit der Einführung 2014 hat sich die Technologie erfolgreich am Markt etabliert", berichtet Schubert. "Rund die Hälfte aller Aufträge für Toploading-Maschinen (TLM) wird nun bei Schubert schaltschranklos ausgeführt."

Das Flowmodul von Schubert ist vollständig in die schaltschranklose TLM-Maschine integriert.

Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen insbesondere durch die Ausweitung seiner Tätigkeiten im Bereich Primärverpacken durch die Integration von Verpackungsprozessen in das bewährte TLM-Baugruppenkonzept. Dazu zählen neue Systemkomponenten zum Abfüllen von Kosmetikprodukten oder Kaffeekapseln sowie das neue Schlauchbeutelaggregat Flowmodul. Die nun achte Standardkomponente der modularen TLM-Technologie von Schubert macht das Verpacken von Produkten wie Süßwaren, Kosmetik- und Pharmaartikeln in Schlauchbeutel erstmals nahtlos innerhalb einer TLM-Maschine von Schubert möglich.

 Mehrwerte durch Kooperation

Schubert startete 2016 die Kooperation mit KHS im Getränkebereich. Gemeinsam bieten sie Brauereien und Getränkeherstellern ein kompaktes Komplettsystem für das Abfüllen sowie das flexible Verpacken von Flaschen. Die neue Blocklösung Innopack TLM ermöglicht eine nahezu unbegrenzte Verpackungsvielfalt.

"Unsere Turnkey-Lösung ist zukunftsweisend. Das Konzept hat sich in der Branche bereits herumgesprochen. Wir verzeichnen immer mehr Aufträge und zahlreiche Projektanfragen", so Gabriel. Auf der Drinktec im September 2017 wird das Unternehmen gemeinsam mit KHS eine innovative Anwendung der neuen Blocklösung präsentieren.

"Wir verzeichnen dieses Jahr eine sehr gute Auftragslage. Auch die interpack haben wir mit drei Aufträgen und zahlreichen konkreten Projektanfragen erfolgreich abgeschlossen", erklärt Gabriel. "Wir sind daher sehr optimistisch, 2017 unser Ziel zu realisieren, erstmals die Umsatzmarke von 200 Mio. EUR zu erreichen."

db

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