Schnelle Partikelmessung per Laser

Die zwei Modelle der Laser-Partikelmessgerätebaureihe Analysette 22 Next bieten eine Messzeit von meist unter 1 min. Foto: Fritsch

Mit zwei überarbeiteten Geräten der Analysette 22 Next Serie, die mit nur einem Laser arbeiten, ermöglicht Fritsch die schnelle Partikelmessung von Kunststoffen.

Für die Partikelmessung per Laser verfügt die Analysette 22 Next Micro über einen Messbereich von 0,5 bis 1500 μm für alle gängigen Messaufgaben. Das High-End-Gerät Analysette 22 Next Nano sorgt mit seinem extra weiten Messbereich von 0,01 bis 3800 μm für eine sehr hohe Genauigkeit und Empfindlichkeit bei kleinsten Partikeln mit zusätzlichem Detektorsystem.

Laser und Prinzip der statischen Lichtstreuung

Die zwei Partikelmessgeräte von Fritsch, Idar-Oberstein, arbeiten nach dem Prinzip der statischen Lichtstreuung, die ideal zur Partikelgrößenmessung von 0,01 bis 3800 µm ist. Beide Modelle sorgen für eine besonders effiziente Partikelgrößenanalyse in der Produktions- und Qualitätskontrolle genauso wie in Forschung und Entwicklung oder zur Steuerung von Fertigungsprozessen. Beide lassen sich einfach bedienen und reinigen. Sie verfügen über kurze Analysezeiten, bieten verlässlich reproduzierbare Ergebnisse. Auch können zusätzliche Parameter wie Temperatur und pH-Wert bei der Nass-Dispergierung erhoben werden.

Nass-Dispergierung für die Vorbereitung der Partikelmessung

Ihr reduzierter Aufbau und die robuste Technik machen die Dispergiereinheit besonders langlebig und praktisch wartungsfrei. Dank komplettem Verzicht auf Ventile und bewegliche Dichtungen im Probenkreislauf entstehen keine Toträume, und Probenmaterial kann sich nicht festsetzen. Die leistungsstarke Zentrifugalpumpe mit regelbarer Geschwindigkeit verteilt die Probe gleichmäßig im gesamten Kreislauf und sorgt für eine stabile Messung. Für agglomerierende Proben lässt sich einfach die optional erhältliche leistungsstarke Ultraschall-Box in den Probenkreislauf einfügen.

Partikelgrößenverteilungen im Mikrometer-Maßstab werden generell für Compounds erhoben. Das IFBB Hannover zum Beispiel erforscht aktuell elektrisch leitfähige Kunststoffe, denen als Additiv Pflanzenkohle statt des herkömmlichen Industrieruß beigemischt wird. Ziel ist eine Pflanzenkohle mit einer homogenen Partikelgrößenverteilung im Mikrometer-Maßstab.

sk