Automation 08.03.2018 0 Bewertung(en) Rating

Schnell in der Handhabung und zudem zertifiziert

Der Motoman HC10 von Yaskawa erfüllt mit seiner Steuerung YRC1000 den Performance Level D Kategorie 3. Auch der TÜV Rheinland bestätigt die Vorgaben.

 - Der kollaborative Roboter Motoman HC10 von Yaskawa erfüllt die Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG) und darf damit ohne Einschränkungen innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden.
Der kollaborative Roboter Motoman HC10 von Yaskawa erfüllt die Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG) und darf damit ohne Einschränkungen innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden.
Yaskawa

Die Steuerung YRC1000 des kollaborativen Roboters Motoman HC10 von Yaskawa mit FSU- und PFL-Platine erfüllt auch mindestens den Performance Level (PL) D Kategorie 3 nach DIN EN ISO 13849-1 und übertrifft damit die Standardvorgaben. Die vorliegende Baumusterprüfungsbescheinigung (EC Type-Examination Certificate) durch den TÜV Rheinland als benannte Stelle (Notified Body) bestätigt die Konformität mit diesen spezifischen Vorgaben.

Sicherheit durch 6-fache Kraft- und Momentenüberwachung

Der Motoman HC 10 mit Steuerung YRC1000 ist ein hybrider Roboter mit 1,2 m Reichweite und 10 kg Handhabungsgewicht, der sich sowohl als normaler Industrieroboter als auch als kollaborierender Roboter einsetzen lässt. Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet er durch eine einzigartige 6-fache Kraft- und Momentenüberwachung, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboter und seiner Umgebung ermöglicht.

Aus Sicht der deutschen und europäischen Sicherheitsnormen kann der Motoman HC10 als Roboter mit Leistungs- und Kraftbegrenzung in der 4. Kollaborationsart gemäß der technischen Spezifikation ISO TS15066 eingesetzt werden.

Programmierung optional über Easy-Teaching-Hub

Der kollaborative Motoman HC10 wurde erstmals im Jahr 2016 als Prototyp vorgestellt. Abgestimmt auf die Applikation benötigt der Roboter keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen, wie etwa eine Schutzumhausung, wodurch Platz und Kosten eingespart werden. Die Installation kann äußerst flexibel erfolgen und ist somit an verschiedenen Arbeitsplätzen und in unterschiedlichen Konzepten möglich.

Laut Yaskawa stand bei der Konzeption des HC10 über die Sicherheitsaspekte hinaus eine besonders nutzerfreundliche Bedienung im Mittelpunkt. Eine Programmierung kann optional über den Easy-Teaching-Hub direkt am Roboter erfolgen. Stoppt der Roboter bei einem spezifisch eingestellten Kontakt, kann die Bewegung direkt am Manipulator wieder aktiviert werden.

Der Roboterarm wurde sorgsam und unter Berücksichtigung von ergonomischen sowie kollaborativen Aspekten konstruiert. Scharfe Kanten oder sonstige Störkonturen sind nicht vorhanden, auch mögliche Quetschstellen wurden konsequent eliminiert.

Nicht zuletzt lässt sich der Motoman HC10 als hybrider Roboter ebenso im kollaborativen Betrieb einsetzen wie als vollwertiger Industrieroboter. Wenn also kein direkter Kontakt mit dem Nutzer erforderlich ist, kann der Roboter in voller Geschwindigkeit gefahren werden.

db

Kommentar schreibenArtikel bewerten
  • Funktionen:
  • drucken
  • Kontakt zur Redaktion

Kommentar schreiben

Ihre persönlichen Daten:

Sicherheitsprüfung: (» neu laden)

Bitte füllen Sie alle Felder mit * aus! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.