Schmelzefilter steigert Effizienz im PET-Recycling

Der spanische PET-Recycler Nosoplas stellt rPET-Pellets aus PET-Flakes her und konnte die Effizienz seiner Anlage durch die Nachrüstung mit einem RSF Genius 175 Rückspül-Schmelzefilter von Gneuß deutlich verbessern. Foto: Gneuß

Spanischer PET Bottle-to-Bottle-Recycler konnte durch Nachrüstung eines Gneuß-Schmelzefiltrationssystems erhebliche Effizienzsteigerungen erzielen.

Seit das spanische PET-Recycling-Unternehmen Nosoplas, das rPET-Pellets aus PET-Flakes herstellt, den vorhandenen Schmelzefilter durch einen RSF Genius 175 Rückspülfilter von Gneuß ersetzt hat, ist die Effizienz deutlich gestiegen, denn Rückspülprobleme und hohen Schmelzeverluste gehören seitdem der Vergangenheit an.

Vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben für einen Rezyklateinsatz, der EU-Kunststoffstrategie und dem Bekenntnis großer Marktführer zu einem verantwortungsvollen Kunststoffkreislauf liegt das Umrüsten von Anlagen hin zu mehr Recyclingfähigkeit stark im Trend. Insbesondere die druck- und prozesskonstanten Filtriersysteme des nordrhein-westfälischen Unternehmens Gneuß erfreuen sich hoher Nachfrage.

Wie Gneuß erklärt, ermöglicht einzigartige Gneuß-Rotary-Technologie einen störungsfreien Produktionsprozess mit dauerhaft gleichbleibenden Bedingungen auch bei dem erhöhten Einsatz von Rezyklaten. Dabei lassen sich Gneuß-Schmelzefiltrationssysteme problemlos in den vorhandenen Prozess integrieren und eignen sich somit perfekt als Retrofitlösung.

Schmelzefilter als Retrofitlösung im PET-Bottle-Flake-Recycling

Die Erwartungen, die Nosoplas an das Retrofit seiner PET-Recycling-Anlage mit einem Gneuß-Rotationsfilter geknüpft hat, wurden voll erfüllt. Foto: Gneuß

Bei der Verarbeitung von Post-Consumer PET-Bottle-Flakes für den Wiedereinsatz in Flaschen („Bottle-to-Bottle“) stellen die Reinheitsanforderung an das Material (transparentes Material für Getränkeflaschen) in Kombination mit dem hohen Verschmutzungsgrad der Flaschenschnipsel hohe Anforderungen an die Schmelzefiltration.

Damit die Siebe des Schmelzefilters bei hoher Schmutzlast nicht ständig gewechselt werden müssen, greift man hier im Idealfall auf selbstreinigende Systeme zurück, die per Rückspülfunktion die Siebe reinigen. Bei der Rückspülung wird ein Teil des Schmelzeflusses für die Siebreinigung verwendet, die hierbei benötigte Menge variiert je nach System stark. Bei der Hochdruck-Segmentrückspülung des RSF Genius-Rückspülfilters dagegen ist der Schmelzeverlust selbst bei hoher Verschmutzung minimal, so Gneuß.

Die hohe Wirtschaftlichkeit und die schnelle Amortisation des RSF Genius-Rotaryfilters hat auch das Unternehmen Nosoplas in Spanien überzeugt. Nosoplas produziert rPET-Pellets aus PET-Flakes und ist Zulieferer für diverse Unternehmen, die hieraus hochqualitative Preforms und in einem weiteren Schritt hochwertige Getränkeflaschen herstellen.

Höhere Effizienz durch weniger Rückspülverluste

Die bisherigen Rückspülprobleme und hohen Schmelzeverluste des vorhandenen Schmelzefilters veranlasste das Unternehmen diesen gegen einen RSF Genius 175 mit einer Durchsatzleistung von 1.500 kg/h und einer Filtrationsfeinheit von 56 µm zu ersetzen. Für Spezialanwendungen sind nun sogar Filtrationsfeinheiten von 30 µm möglich, bei fast gleichbleibendem Durchsatz und ohne beim Wechsel der Siebe die Produktion unterbrechen zu müssen.

Die Erwartungen, die Nosoplas an das Retrofit mit einem Gneuß-Rotationsfilter geknüpft hat, wurden voll erfüllt. Direkt nach Inbetriebnahme konnte eine drastische Reduktion der Rückspülverluste beobachtet und gleichzeitig die Qualität des produzierten rPET-Granulats spürbar gesteigert werden.

gk

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