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Schluss mit Metallverunreinigungen

Die Protector 40 Primus+ Systeme werden direkt über dem Materialeinlauf der Spritzgießmaschinen als Last-Chance-Kontrolle installiert. Foto: Sesotec

Der Metallseparator Protector von Sesotec schützt Spritzgießmaschinen beim Kunststoffverarbeiter X-Pack vor Verunreinigungen im Rohmaterial.

X-Pack ist ein tunesisches Unternehmen, das in den vergangenen 10 Jahren mehr als 100 Referenzprodukte im Bereich der Kunststoffverpackungen entwickelt hat. Einer der größten Geschäftsbereiche ist die Verarbeitung von High-Density Polyethylen (HDPE), womit Verschlüsse für die Verpackungsindustrie produziert werden.

Mit einer Investition in zwei neue Spritzgießmaschinen mit 1500 kN Schließkraft und einem Materialverbrauch von 18 kg/h beabsichtigt das Unternehmen weiteres Wachstum auf dem Markt zu erzielen. Zu diesem Zweck müssen die Maschinen mit maximaler Produktionsauslastung laufen. Jeder Produktionsstillstand beeinträchtigt die Produktivität und verursacht immense Verluste.

„Wir hatten in der Vergangenheit einige Produktionsausfälle aufgrund von Metallverunreinigungen, und wir wussten nicht, woher diese kamen“, sagt Mohamed Amine Abid, Direktor von X-Pack. „Scheinbar waren die Metallpartikel im Rohmaterial enthalten. Daraufhin entschlossen wir uns dann, die Heißkanalsysteme zu schützen, um weitere große Ausfälle zu vermeiden.“

Im Kunststoffschmelzprozess führen kleine Metallpartikel häufig zu kostspieligen Ausfällen von Spritzgießmaschinen, Extrudern und Blasformmaschinen. Der Anteil solcher Metallverunreinigungen ist bei der Verarbeitung von Regranulaten und Mahlgut noch höher. Als Folge davon können dann verstopfte Düsen, Filter und Heißkanalsysteme zu Produktionsausfällen führen.

Zwei Metallseparatoren Protector 40 Primus+ Systeme von Sesotec, Schönberg, zur direkten Installation über dem Materialeinlauf der Spritzgießmaschinen waren als Last-Chance-Kontrolle die Lösung für das Problem bei X-Pack.

Der Protector wird direkt über dem Materialeinlauf einer Spritzgießmaschine, eines Extruders, oder einer Blasformmaschine installiert. Er detektiert alle magnetischen und nicht-magnetischen Metallverunreinigungen wie Stahl, Edelstahl oder Aluminium – selbst wenn sie im Produkt eingeschlossen sind. Metallverunreinigungen werden mittels der Quick-Valve Ausscheideklappe ausgeschieden.

sk