Rowa investiert in die Masterbatch-Produktion

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Rowa investiert in neue Anlagen und will auch in der Fläche expandieren. Die Produktion von Masterbatches soll damit ausgebaut werden.

Rowa Masterbatch investiert in neue Extruders und erweitert seine Produktionsfläche. Das Pinneberger Unternehmen wird noch in diesen Herbst einen neuen Extruder in Betrieb nehmen. Und in einem nächsten Schritt, der für 2021 geplant ist, werden in einer neuen Halle die Voraussetzungen für die Aufstellung eines neuen Mischer und weiterer Extruder geschaffen.

Effizienz der Produktion steigern

Bei dem neuen Extruder handelt es sich um einen Zweischneckenkneter des Typs ZSK 32 von Coperion. Die neue Anlage ersetzt einen Extruder älteren Baujahrs und garantiert langfristig eine erhöhte Energieeffizienz und Produktivität für Rowa Masterbatch. Verfahrenstechnisch reiht sich diese Maschine in die vorhandenen Anlagen ein und erleichtert den Scale Up von kleinen auf größere Anlagen.

Mit dem neuen Extruder ZSK 32 hat sich Rowa Masterbatch für eine universelle Anlagenlösung entschieden, die für alle Produktsegmente des Unternehmens eingesetzt werden kann.

Ein weiterer in die Zukunft gerichteter Schritt ist die Übernahme der Produktions- und Mischfläche von der Schwesterfirma Tramaco, die zum Jahreswechsel 2018/2019 ihren Standort in Pinneberg einige Kilometer weiter nördlich nach Tornesch verlegt hatte. Damit vergrößert sich Rowa Masterbatch um ca. 500 m².

Investition in Mischtechnik und Materialfluss

Nach Fertigstellung der zurzeit laufenden Renovierung wird der neue Masterbatch-Produktionsbereich in zwei Abschnitte aufgeteilt: Im ersten Projekt-Abschnitt wird der Mischbereich vergrößert. Besonderes Augenmerk liegt darauf, den Materialfluss vom Rohstoffeingang über Abwiegen, Mischen und Bereitstellen für die Produktion optimal zu gestalten. Dabei wird Rowa Masterbatch die Mischkapazität durch die geplante Anschaffung eines weiteren Mixaco-Mischers erweitern.

Zudem nutzt das Unternehmen die Gelegenheit, das Konzept der Staubabluft zu überarbeiten und bestmöglich auf die Mischvorgänge anzupassen. Diese Maßnahmen gehen mit der Einführung eines Manufacturing Execution System (MES) einher.

Vollständig überarbeitetes Werkslayout

Danach plant der Masterbatch-Hersteller die Anschaffung drei weiterer Extruder. Hierfür wird in der neuen Halle eine neue Stahlbühne errichtet, die später zur Beschickung der Extruder mit Rohstoffen dient. Die Halle wird sich direkt an den erweiterten Mischbereich anschließen, sodass Rohstoffmischungen über kurze Wege bereitgestellt werden können. An das andere Ende der Halle grenzt die Bereitstellungsfläche für Fertigwaren, von der die Ware ins Lager transportieren kann.

Das vollständig überarbeitete Werkslayout gepaart mit einer neuen Generation von Extrudern wird sowohl die Effizienz von Arbeitsabläufen als auch die Energieeffizienz deutlich steigern. So verfolgt Rowa Masterbatch das Ziel, seine Produktion noch nachhaltiger auszurichten.

mg

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