Rohstoffliches Recycling in Dubai

Chemie- und Anlagenbauexpertise aus einer Hand: Rampf Eco Solutions und Kooperationspartner Keil Anlagenbau sind nach eigenen Angaben führend in der Entwicklung und Herstellung von Produktionsanlagen hochwertiger alternativer Polyole. Foto: Rampf

Rampf Eco Solutions hat gemeinsam mit Keil Anlagenabau eine Anlage zur Herstellung von Polyolen auf Basis von Produktionsresten aus PET, PUR, PSA oder PIR konzipiert.

Die Wiederaufbereitungsanlage, die in Dubai von einem Isoliertechnikspezialisten eingesetzt wird, wurde von Mitarbeitern von Rampf und Keil vor Ort aufgebaut und in Betrieb genommen. Foto: Rampf

Mit der eigenen Anlage aus den eigenen Produktionsreststoffen hochwertige alternative Polyole herstellen, dabei Kosten sparen und die Umwelt schonen: Mit diesem sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht gewinnbringenden Angebot punkten Rampf Eco Solutions und Kooperationspartner Keil Anlagenbau auf den internationalen Märkten.

Die Kombination ihrer Kernkompetenzen ermöglicht es den Unternehmen, eine einzigartige Komplettlösung anzubieten: Rampf Eco Solutions verfügt über umfangreiches Know-how in der Entwicklung von chemischen Lösungen zur Herstellung hochwertiger alternativer Polyole aus PUR- und PET-Reststoffen. Keil Anlagenbau wiederum weist jahrelange Kenntnisse auf in der Entwicklung und Herstellung von Tanklager, Recycling-, Versorgungs-, Dosier- und verfahrenstechnischen Anlagen.

Die für einen führenden Anbieter von Isoliertechnik in Dubai konzipierte Produktionsanlage bietet die Möglichkeit, fortan hochqualitative Polyole aus den eigenen PUR-/PIR-Reststoffen herzustellen. Darüber hinaus können auf der gleichen Anlage auch Esterpolyole auf Basis von PET oder PSA produziert werden. "Mit diesem Multifunktionskonzept bieten wir unserem Kunden einen noch höheren ökonomischen und ökologischen Nutzen", so Marco Werth, Vertriebs-und Marketingleiter von Rampf Eco Solutions.

"Unser Forschungsteam widmet sich seit über 20 Jahren der Entwicklung hochwertiger alternativer Polyole", betont Matthias Rampf, Geschäftsführer von Rampf Eco Solutions. Am Unternehmenssitz in Pirmasens werden in zwei von Europas größten multifunktionellen Anlagen maßgeschneiderte Polyole aus industriellen und Post-Consumer-PUR-Reststoffen, sowie PET und dem Grundstoff Phthalsäureanhydrid (PSA) hergestellt.

Produktionsreststoffe und Post-Consumer-PET aus Verpackungen sind für Rampf Eco Solutions keine Abfälle, sondern wertvolle Rohstoffquellen. Diese werden durch ein spezielles chemisches Verfahren zu Polyol aufbereitet, das dann erneut in der Polyurethanherstellung eingesetzt wird. Foto: Rampf

Weitere Ausgangsstoffe möglich

Darüber hinaus hat das Unternehmen der internationalen Rampf-Gruppe chemische Verfahren entwickelt, mit denen PET und PSA, andere Polyester wie Polylactide (PLA), Polycarbonate (PC) und Polyhydroxybuttersäure (PHB) sowie nachwachsende beziehungsweise bio-basierte Rohstoffe wie Pflanzenöle als Rohstoffquellen für die Herstellung hochwertiger alternativer Polyole eingesetzt werden können.

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