Rohstoffe explosionsgeschützt zurückführen

Back to Beiträge

Poeth zeigt seinen neuen C-Conveyor: Effiziente Rückführung von Pulver und explosionsgefährdeter Rohstoffe. Investitionen in Atex-Sicherungssysteme entfallen.

Bestimmte Situationen im Umgang mit Pulvern, Körnern und Granulaten erfordern die Rückführung der Rohstoffe im Produktionsprozess. Mit dem neuen C-Conveyor von Poeth wird die Produktionskapazität in Kreisfördersystemen optimiert und das Risiko der Kontaminierung minimiert. Der neue C-Conveyor verbraucht weniger Energie und ist explosionsgeschützt, so dass auf hohe Investitionen in ATEX-Sicherungssysteme verzichtet werden kann.

Rückstandsfreie Leerung

Das vertikale Befördern und das Rückführen von Rohstoffen kommt in Produktionsprozessen von Pulvern, Körnern und Granulaten regelmäßig vor. Eine der wichtigsten Anforderungen an einen effizienten und kontaminierungsfreien Produktionsprozess ist die gründliche Leerung der Fördersysteme. Insbesondere beim Transport leichter, feiner Pulver ist das vollständige Entleeren der Becherfördersysteme mit größerem Aufwand verbunden. Dabei schöpfen Becher, die von einem Band oder einer Kette gezogen werden, trockene Rohstoffe aus dem Förderfuß (Einfüllpunkt).

In Höhe des Ausschüttpunktes wird das Produkt mit Hilfe der Zentrifugalkraft kraftvoll und mit einer Mindestgeschwindigkeit aus den Bechern geschleudert. Insbesondere leichte Rohstoffe werden aus diesem Grund oftmals nicht gut genug ausgeleert. Die Konsequenz daraus sind Kapazitätsverluste und eine Verunreinigung am Förderfuß. Bei explosionsgefährdeten Rohstoffen ist die minimale Transportgeschwindigkeit der Engpass für Becherfördersysteme. Dadurch werden kapitalintensive Investitionen in ATEX-Sicherungssystem erforderlich

Investitionen in ATEX-Sicherungssystem überflüssig

Der C-Conveyor transportiert Rohstoffe zunächst horizontal, dann vertikal, um sie anschließend wieder horizontal zurückzuführen. Der C-Conveyor besteht aus Kunststoff-Mitnehmern, die innerhalb einer geschlossenen Mulde über eine Kette transportiert werden und am Ausschüttpunkt ruhig aus dem Transportsystem fallen. Er eignet sich daher in idealer Weise für Produkte, die sich nur mit Mühe ausschütten lassen. Die Mitnehmer schließen hermetisch mit dem Förderschaft oder -fuß ab, so dass Rückstände des Produkts oder dessen Herunterfallen auf ein Minimum begrenzt werden. Aus diesem Grund ist der C-Conveyor für das rückstandslose Entleeren von Fördersystemen ohne Risiko der Übertragung oder Kontaminierung geeignet. Darüber hinaus soll der C-Conveyor, laut Herstellerangaben, bei Geschwindigkeiten < 1 m/s funktionieren. Eine sichere und kosteneffiziente Beförderung von explosionsgefährdeten Rohstoffen, ohne dass teure Investitionen in ATEX-Sicherungssysteme erforderlich sind, ist somit möglich.

Poeth hat in einen eigenen Teststandort für den C-Conveyor mit einer Höhe von 9 m investiert. Dort werden Situationen aus der Praxis nachgestellt, Dauertests im closed loop durchgeführt und Produkte der Kunden in der Praxis getestet. Das bietet Sicherheit bereits im Vorfeld und die Möglichkeit, Ergebnisse zu verfeinern. Der C-Conveyor von Poeth hat eine Kapazität von 5 bis 220 m³ pro Stunde und einen niedrigen Energieverbrauch.

db

Share this post

Back to Beiträge