Röchling gründet Zentrum für die Additive Fertigung

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Um die Kompetenzen in 3D-Druck und der Additiver Fertigung weiter zu stärken, entsteht am Röchling-Standort Waldachtal das Röchling Direct Manufacturing Center.

Die Mannheimer Röchling-Gruppe geht in der Fertigung neue Wege: Bereits zum 1. August dieses Jahres hat der Spezialist für Hochleistungskunststoffe seine Röchling Direct Manufacturing GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Waldachtal gegründet und baut damit sein Engagement in der Additiven Fertigungstechnologie und im 3D-Druck weiter aus.

Mit Additiver Fertigung ins dritte Jahrhundert der Firmengeschichte

„Die additive Fertigung am Standort Waldachtal wird die Röchling-Gruppe auf dem Weg ins dritte Jahrhundert der Firmengeschichte maßgeblich voranbringen, denn sie bietet uns die einzigartige Möglichkeit, komplexe Bauteile als auch ganze Serien schnell und wirtschaftlich zu fertigen“, betont Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender der Röchling-Gruppe. Mit der Vielfalt an Möglichkeiten und Materialkombinationen sowie der fast grenzenlosen Gestaltungsfreiheit ist die additive Fertigung im Röchling Direct Manufacturing Center (RDMC), das im Frühjahr 2020 eröffnet wird, prädestiniert, die strategische Positionierung von Röchling als technologisch führendem Lösungsanbieter in den drei Unternehmensbereichen Industrial, Automotive und Medical zu befördern.

Das RDMC hat mit seinen 500 m² an Fläche den Anspruch, die zur Verfügung stehenden Technologien von Beginn an wirtschaftlich zu nutzen. Aber es legt auch den Fokus darauf, mit den Kunden den Anwendungsbereich der Additiven Fertigung gemeinsam zu definieren und im Sinne einer Technologiebereitstellung für die Röchling-Gruppe auszubauen. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern, Dienstleistungsanbietern und wissenschaftlichen Partnern gesteuert – mit der Zielsetzung, Technologien und Materialien für kundenspezifische Produkte von morgen zu entwickeln.

Röchling Direct Manufacturing Center als Keimzelle für Additive Fertigung

Am Standort in Waldachtal steht ein breites Portfolio der relevanten Fertigungsverfahren im Kunststoff- sowie im Metallbereich zur Verfügung. Das RDMC versteht sich als Keimzelle für den umfassenden Transfer der additiven Fertigung in alle Standorte der Röchling-Gruppe. Die zur Verfügung stehenden Kompetenzen sollen weltweit gleichermaßen zur Produkt- und Produktionsoptimierung eingesetzt werden können:

„Die additive Fertigung ermöglicht es uns, konventionelle Produkte und Fertigungsprozesse völlig neu zu denken“, sagt Sebastian Koller, Leiter Innovation und Produktentwicklung bei Röchling Medical Waldachtal, wo das RDMC eingerichtet wurde. Und Dr. Axel Höfter, gemeinsam mit Jens Harmeling Geschäftsführer der Röchling Direct Manufacturing GmbH, ergänzt: „Unter kontrollierten Umgebungsbedingungen können dort zukünftig die Technologien prozesssicher zur Erzeugung hochqualitativer Produkte eingesetzt werden. Das RDMC ermöglicht es damit unseren Kunden, in allen Bereichen weltweit ganzheitliche und wegweisende Lösungen für ihren langfristigen Erfolg zu finden.“

kus

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