Rezyklate als klimaneutral zertifiziert

Die Polycarbonat-Rezyklate von Pekutherm gelten jetzt als klimaneutrale Produkte. Geschäftsführer Heiko Pfister (l.) und Kaufmännische Leiterin Daniela Pfister freuen sich über das Zertifikat von Climate Partner. Foto: Pekutherm

Mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten erhält Pekutherm das Zertifikat „klimaneutral“ für seine Polycarbonat-Rezyklate.

Die Polycarbonat-Rezyklate (rPC) von Pekutherm sind jetzt klimaneutral – das bescheinigt ein Zertifikat von Climate Partner. Climate Partner unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zu klimaneutralen Produkten.

Polycarbonat-Rezyklat: 33 t CO2-Emissionen jährlich

Obwohl man bei Pekutherm, bereits eine Vielzahl von CO2-senkenden Maßnahmen umgesetzt hat, sind Emissionen in den Bereichen Rohstoffe, Verpackung, Logistik und Entsorgung bislang nicht zu vermeiden. Wie das Recycling-Unternehmen von Polycarbonat und Acrylglas (PMMA) gemeinsam mit Climate Partner ermittelt hat, addiert sich dieser Product Carbon Footprint allein für die Polycarbonat-Linie im Laufe eines Jahres rund 33 t CO2.

Klimaneutral mit zertifizierten Projekten

Als Ausgleich unterstützt Pekutherm nun ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Indien, das diese Menge CO2 einspart. Damit dürfen seine Polycarbonat-Rezyklate als „klimaneutral“ gekennzeichnet werden. Für die PMMA-Rezyklate ist derzeit die Unterstützung eines Klimaschutzprojekts in Deutschland in Vorbereitung, das ebenfalls bei Climate Partner registriert ist.

Dazu Pekutherm-Geschäftsführer Heiko Pfister: „Bei der Herstellung unserer Rezyklate vermeiden wir CO2-Emissionen, wo immer es möglich ist. Mit der Unterstützung der Klimaschutzprojekte zum Ausgleich bisher unvermeidlicher CO2-Emissionen gehen wir einen großen Schritt auf unserem Weg zum klimaneutralen Unternehmen. Denn letztlich spielt es für das Klima keine Rolle, wo Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen und wo sie reduziert werden. Wichtig ist, dass die weltweiten Emissionen in der Summe abnehmen.“

Pekutherm Kunststoffe mit Sitz in Geisenheim sammelt europaweit Produktionsabfälle aus Polycarbonat (PC) und Acrylglas (PMMA), um daraus über ein spezielles Aufbereitungsverfahren sortenreine und qualitativ hochwertige Rezyklate herzustellen. Derzeit bereitet das Unternehmen über 5.000 t Sekundär-Kunststoffe im Jahr auf.

mg

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