Renolit will alle Kunststoffabfälle wiederverwenden

Michael Kundel, CEO von Renolit, hat 2019 Circular Plastics Alliance Declaration unterschrieben. Jetzt hat sich das Unternehmen verpflichtet, alle internen Kunststoffabfälle wiederzuverwenden. Foto: Renolit

Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft will Renolit bis 2025 die im Rahmen der Produktion anfallenden, internen Kunststoffabfälle zu 100 % wiederverwenden.

Dazu hat die Renolit SE eine freiwillige Verpflichtung gegenüber der Circular Plastics Alliance eingereicht und sich verpflichtet, bis 2025 alle Kunststoffabfälle innerhalb der Unternehmensgruppe aufzubereiten und wiederzuverwenden.

Alle Kunststoffabfälle aus der Produktion werden wiederverwendet

So will Renolit durch das Projekt "Renolit Goes Circular", das unter anderem auf Abfallreduzierung durch entsprechende Maßnahmen in der Produktion setzt, bis 2025 keine Abfälle mehr an Dritte verkaufen müssen. Zudem sollen bis dahin alle genutzten Kunststoffverpackungen zu mindestens 50 % aus recyceltem Material oder nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Darüber hinaus unterstützt Renolit ein Projekt zur nicht-fossilen Polymerproduktion, bei dem spezielle Bakterien CO2 aus Luft in chemische Grundbausteine umwandeln, die vielfältige Anwendungen im Bereich der Polymerherstellung finden.

Freiwillige Selbstverpflichtung gegenüber der Circular Plastics Alliance

Die Circular Plastics Alliance ist eine Initiative der Europäischen Kommission, der sich neben Renolit 266 Verbände und Unternehmen angeschlossen haben. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, bis 2025 in Europa mindestens 10 Mio. t recycelten Kunststoff in Produkte und Verpackungen einfließen zu lassen.

Renolit unterzeichnete im September 2019 die Circular Plastics Alliance Declaration, mit der sich das Unternehmen bereits verpflichtete, die Ziele der Circular Plastics Alliance im Rahmen der eigenen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten umzusetzen. Die Einreichung der freiwilligen Verpflichtung definiert nun den konkreten Beitrag des Unternehmens.

gk