Reiten mit PA6-Carbon-Finne

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Angesichts der aktuellen Versorgungsengpässe bei PA66 unterstützt Ultrapolymers seine Kunden bei der Suche nach Alternativen.

Dies beginnt bei der Nutzung der großen europäischen Lagerkapazitäten zur Überbrückung temporärer Engpässe und reicht bis hin zur anwendungsspezifischen Identifikation möglicher Werkstoff-Alternativen im Portfolio des Distributeurs.

Hochsteifer Kunststoff, sicher verfügbar

Marc Swatosch, Produktmanager bei Ultrapolymers, zeigt stolz eine Finne, bei der PA66 durch ein Carbonfaser-Compound auf PA6-Basis ersetzt werden konnte. Foto: Express/Gutbrod

„Unser jüngstes Projekt ist eine Finne für ein Wellenreitboard. Unser Kunde Rebel Fin, ein Hersteller von Surfboard-Finnen, braucht aufgrund unzuverlässiger Verfügbarkeit von PA66 eine Alternative für seine 9‘‘ Rebel Finne, die Rebel in hohen fünfstelligen Stückzahlen jährlich produziert“, erzählt Produktmanager Marc Swatosch gegenüber Fakuma Express. „Bei diesen Stückzahlen ist eine zuverlässige Verfügbarkeit von großer Bedeutung.“ Ultrapolymers wurde fündig: „Mit einem mit 30 Prozent Carbonfaser verstärkten PA6 von Domo Chemicals haben wir die passende Alternative im Portfolio“, so Swatosch und erklärt: „Im harten Einsatz bei Wellenreitern muss die Finne über die nötige Steifigkeit verfügen.“

Der Alternativwerkstoff wird auch den Ansprüchen des Kunden an Nachhaltigkeit gerecht: Das Carbonfaser-Compound auf PA6-Basis ist zu 100 % recycelt. „Dies ist schönes Beispiel dafür, dass wir in vielen Fällen hervorragende Alternativen zu PA66-Anwendungen finden können“, meint Swatosch. Die hochsteifen Carbonfaser-PA6-Typen von Domo Chemicals bietet Ultrapolymers übrigens mit Verstärkungen von 10 bis 50 % Faseranteil an. Individuelle Modifizierungen für spezielle Anwendungen und Farben sind möglich.

mg

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