Reinraumgerecht: Bauteilreinigung mit CO2

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Zwei neue CO2-Schneestrahl-Reinigungskabinen in reinraumgerechter Ausführung von ACP ermöglichen die manuelle oder teilautomatisierte Bauteilreinigung. Bei der automatisierten Reinigung wird das zu reinigende Werkstück auf der Teileaufnahme eines x-/y-Achssystem, Drehtischs oder einer Kombination aus beidem in der Prozesskammer platziert. Foto: ACP

Zwei neue CO2-Schneestrahl-Reinigungskabinen in reinraumgerechter Ausführung von ACP ermöglichen die manuelle oder teilautomatisierte Bauteilreinigung.

Die Bauteilreinigung per Schneestrahlreinigung und CO2 kommt beispielsweise in der Medizintechnik zum Einsatz – wenn partikuläre und filmische Verunreinigungen oder auch biologische und ionische Kontaminationen sowie Rückstände organischer und anorganischer Verunreinigungen von Bauteilen zu entfernen sind. Mit diesen Anforderungen sind darüber hinaus Forschungs- und Entwicklungsabteilungen konfrontiert. Klassische Lösungen für die Bauteilreinigung sind in diesen Fällen meist stark überdimensioniert und stoßen teilweise – wie die nasschemische Reinigung – auch verfahrensbedingt an Grenzen.

Bauteilreinigung manuell oder automatisiert

Mit den neuen Kabinen Jetstation-HP manuell und Jetstation-HP automatisiert bietet ACP kompakte Reinigungslösungen für diese Anwendungen mit der Quattroclean-Technologie. Die geschlossenen, schallgedämmten Standalone-Anlagen werden komplett aus Edelstahl gefertigt. Für die Ausstattung kommen ausschließlich Komponenten und Materialien zum Einsatz, wie sie bei Reinraumanwendungen verwendet werden. Beim Design der Prozesskammer lag ein Augenmerk darauf, dass entfernte Verunreinigungen und Kohlendioxid schnell und gezielt durch die integrierte Absaugung ausgetragen und sich keine Schmutznester bilden können. Eine Rückkontamination der gereinigten Werkstücke wird dadurch verhindert.

CO2-Konzentration im Arbeitsbereich wird überwacht

Beide Kabinenvarianten verfügen standardmäßig über ein Überwachungssystem für die CO2-Konzentration im Arbeitsbereich. Bei einer Überschreitung des definierten Grenzwertes wird die CO2-Zufuhr automatisch abgeschaltet und eine Störungsmeldung ausgegeben. Die Be- und Entladung erfolgt bei der Jetstation-HP manuell über die Frontklappe mit Handeingriffen, so dass sie für Sitz- und Steharbeitsplätze eingesetzt werden kann. Der Reinigungsprozess, bei dem das Werkstück vom Operator zur Düse geführt wird, lässt sich komfortabel über ein Fußpedal starten.

Sind höhere Anforderungen hinsichtlich Prozesssicherheit und/oder Teilegeometrie zu erfüllen, kommt die Jetstation-HP automatisiert zum Einsatz. Das zu reinigende Werkstück wird bei dieser Anlage durch eine automatisierbare Tür auf der Teileaufnahme eines x-/y-Achssystem, Drehtischs oder einer Kombination aus beidem in der Prozesskammer platziert. Gestartet wird das teilespezifische, in der Anlagensteuerung hinterlegte Reinigungsprogramm per Knopfdruck. Anschließend läuft der Prozess vollautomatisch ab, wobei sämtliche Parameter wie Bewegungen der Teileaufnahme, Geschwindigkeit, Strahlintensität und -zeit, Abstand zwischen Düse und Werkstück programmspezifisch konstant gehalten werden. Darüber hinaus verfügt die Jetstation-HP für die automatisierte Reinigung über ein Sensorsystems zur Überwachung des Reinigungsprozesses durch eine kontinuierliche Messung der Schneestrahldichte.

Mit der Quattro-Clean-Technologie von ACP lassen sich auch Fügebereiche für Klebungen vorbereiten.

sk

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