Rehau zeigt serienfähiges Fahrradrahmen-Konzept

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Mit dem neu konzipierten E-Bike-Body setzen Rehau, Storck Bicycle und das Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden als Partner auf ein innovatives und vielfältig anpassbares Fahrradrahmen-Konzept aus faserverstärktem Hochleistungswerkstoff. Damit könne die Rahmenfertigung wieder eine Zukunft in Deutschland haben.

Wenn am 26. August die Eurobike 2015 in Friedrichshafen eröffnet, beginnt ein neues Fahrradzeitalter. Der Polymerspezialist Rehau präsentiert gemeinsam mit seinen Projektpartnern von Storck Bicycle und dem Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden mit Nam:e eine Weltneuheit: ein innovatives Fahrradrahmenkonzept, das die längst verloren geglaubte industrielle Rahmenfertigung von E-Bikes in Deutschland ermöglicht und mit individuellen Designs sowie integrierbaren Funktionen und Überraschungen aufwartet.

Bei der Entwicklung von Nam:e greift Rehau auf seinen Erfahrungsschatz als Automobilzulieferer zurück. Über das Ergebnis können sich nicht nur Fahrradbegeisterte freuen, auch der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert. Ermöglicht die spezielle Fertigungstechnik doch eine Herstellung vor der Haustüre in Europa.

Individuell gestaltbares Rahmendesign

Das Besondere ist die Bauweise des Rahmens, der mit bis zu 280 kg belastbar ist, in einem neuen Verfahren gefertigt wird und aus innovativen Verbundmaterialien besteht. Durch das bewusst modern und individuell gestaltbare Design will Rehau mit seiner Weltneuheit eine breite Zielgruppe ansprechen. Da jeder Mensch einzigartig ist und andere Bedürfnisse hat, sollen die Fahrräder der Zukunft so individuell wie ihre Fahrer sein: In wenigen Schritten soll sich das Fahrrad auf jede Lebenssituation und jeden Geschmack anpassen können. Deshalb werden auf der Messe Eurobike Ideen vorgestellt, wie sich der E-Bike-Body in allen Wunschfarben fertigen und mit diversen Oberflächenstrukturen sowie auf das Design abgestimmten Extras, wie zum Beispiel einem Kindersitz oder einem ausklappbaren Koffer ausstatten lässt.

Gleichzeitig ermöglicht es auch das sichere, elegante Verstauen und Aufladen des Smartphones im Body und bietet, im Gehäuse versteckt, weiterhin viel Platz für Zubehör. Da sich zudem alle gängigen Funktionen integrieren lassen, ist es möglich, das Smartphone mit den Komponenten des E-Bike-Body zu vernetzen.

Obendrein kann der Besitzer das Gewicht seines Fahrrads beeinflussen, indem er entscheidet, wie viele Akkus er für seine Fahrt benötigen wird. Angeschlossen werden diese über ein Plug & Play-System. In Kooperation mit Fahrradherstellern können auf dieser Innovation basierend viele neue Produkte und Designs sowie weitere Funktionsintegrationen entwickelt werden.

gr

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