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Raman-Mikroskop mit hohem Automationsgrad

  • Technik
Das Raman-Mikroskop Labram Soleil von Horiba Scientific verfügt über eine benutzerfreundliche Automation und eine schnelle Bildgebung. Foto: Horiba

Das neue multimodale Raman-Mikroskop Labram Soleil von Horiba Scientific verfügt über eine benutzerfreundliche Automation und eine schnelle Bildgebung.

Bei der Entwicklung des Raman-Mikroskop, das sich für die Polymer-Analyse eignet, wurde auf benutzerfreundliche Automatisierung besonderen Wert gelegt. Dies vereinfacht nicht nur das Arbeiten am Gerät, sondern erlaubt weitläufigen Selbstbetrieb oder einfache Fernwartung des Gerätes und spart somit wertvolle Zeit des Anwenders: Bis zu sechs Laser (vier eingebaute und zwei externe) sind per Mausklick verfügbar. Für die Justage des Laserstrahls in Sekunden steht eine Auto-Alignment-Funktion zur Verfügung. Die Objektiv-Erkennung erfolgt automatische software-seitig mittels NFC-Tag. Und bis zu vier verschiedene optische Gitter sorgen auf einem motorisierten Turret mit verbesserter Antriebsübersetzung für ein schnelles und präziseres Verfahren und Gitterwechsel.

Ultraschnelle Raman-Mikroskopie

Das neue Design der optischen Bauteile und der Einsatz dielektrischer Spiegel erreichen einen nie hohen Lichtdurchsatz im gesamten Spektralbereich von UV bis NIR. Hinzu kommt die neue von Smartsampling-Technologie, die mit Hilfe eines intelligenten Bild-Algorithmus hyperspektrales Mapping zusätzlich um bis zu 100 Mal schneller als herkömmliches Imaging ermöglicht. Das Scannen des Anregungslasers über den gesamten Bildausschnitt, ohne die Probe zu verfahren, stellt kein Problem mehr dar: Dank des Qscan-Moduls bleibt der Lasermesspunkt auch beim Scannen im konfokalen Fokus. Dies erlaubt beispielsweise eine schnelle Bildgebung von dünnen Mehrschicht-Proben oder verhilft zu mehr Freiheit mit direkter Messpunktauswahl über das Videobild bei nicht-bewegbaren Proben, wie etwa in Temperatur- oder Reaktionskammern.

sk

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