Branche 14.09.2017 0 Bewertung(en) Rating

Qualitätsgipfel Kunststoff geht in die zweite Runde

Nach der erfolgreichen Premiere mit rund 150 Teilnehmern und 15 Ausstellern geht der Qualitätsgipfel Kunststoff des SKZ als neue, einmalige Austauschplattform zum Thema Qualität in der Kunststoffindustrie Ende November 2017 in die nächste Runde.

 - Die erste Ausgabe des Qualitätsgipfels Kunststoff war bestens besucht.
Die erste Ausgabe des Qualitätsgipfels Kunststoff war bestens besucht.
SKZ

Für die zweite Auflage des Qualitätsgipfels Kunststoff, der vom 29. bis 30. November 2017 wieder auf der Festung Marienberg in Würzburg stattfinden wird, haben die Teilnehmer des ersten Qualitätsgipfels vor allem die Themen "Industrie 4.0" und "datenbasierte Methoden" als Fokus-Themen für die Neuauflage der Veranstaltung ausgewählt und als Kernherausforderungen des 21. Jahrhunderts benannt. Schlagwörter die zwar einerseits in aller Munde sind, die jedoch so uneinheitlich verwendet werden, dass Zweifel aufkommt, ob jeder das Gleiche darunter versteht.

Wer glaubt, er sei schon seit Jahren bei Industrie 4.0 angekommen, nur weil die eigenen Maschinen mit Sensoren ausgerüstet sind und fleißig Daten archivieren, der unterliegt einem gewaltigen Irrglauben. Solche singulären Einheiten und die daraus resultierende unendliche - defacto nicht verwertbare - Datenflut helfen nicht.

Die eigentliche Revolution liegt im nächsten Schritt, bei dem die vorhandenen Daten zur Selbstoptimierung von Prozessen und damit zur Maximierung ihrer Qualität genutzt werden, bei dem die verschiedenen Systeme von unterschiedlichen Standorten und Firmen aus der Wertschöpfungskette miteinander kommunizieren, bei dem individuelle Produkte mit Mitteln der Massenproduktion und dem Qualitätsstandard der Massenproduktion hergestellt werden Dieser Schritt wird morgen gelebt, aber heute gedacht und auf dem Qualitätsgipfel Kunststoff 2017 intensiv diskutiert.

Wenn sich die Kunststoffbranche zum 2. Qualitätsgipfel Kunststoff in Würzburg trifft, dreht sich alles um das Thema "Qualität im 21. Jahrhundert". Verändert sich die Produktion in Richtung Industrie 4.0, gibt es reichlich Gesprächsbedarf in Richtung "Qualität 4.0". Das betrifft sowohl den großen Bereich der Qualitätssicherung als auch genauso die Prozesse des Qualitätsmanagements.

Namhafte Vertreter der Branche stellen dazu Best Practice Beispiele vor und sprechen über praktische Erfahrungen rund um Digitalisierung und BigData" und über "Potentiale und Grenzen virtueller Fertigungslinien". Neben dem notwendigen Blick in die Zukunft widmet sich der Qualitätsgipfel zusätzlich auch tagesaktuellen Themen wie "Erfolgreiche Integration: MES und CAQ" oder "Automotive Testing – Prüfungen nach Automobilstandards".

gk

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