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Pulver für 3D-Druck mit Mehrwert für Serienfertigung

Formnext-Fazit der Dressler Group: 3D-Druck/AM sind ihrer Nische endgültig entwachsen und haben den Sprung in die Serienfertigung geschafft. Foto Dressler Group

Dressler freut sich über viele Gespräche auf der Formnext, den Trend zur Serienfertigung und dem großen Interesse an Pulvern für den 3D-Druck.

Für die Dressler Group – DG, Hersteller hochwertiger Pulver aus Kunststoff, besteht kein Zweifel: 3D-Druck/AM sind ihrer Nische endgültig entwachsen und haben den Sprung in die Serienfertigung geschafft. Das zeigten auf der Formnext die mehr als 600 Aussteller aus aller Welt – darunter HP, EOS, Evonik, BASF und Covestro – ebenso wie das Feedback der Besucher des DG-Messestands. Auch die K-ZEITUNG hat über den Trend zur additiven Serienfertigung bereits ausführlich berichtet.

„Für uns ist der Messebesuch extrem wichtig, denn die enorme Dynamik der Branche, die großen Trends wie beispielsweise der Bedarf nach mehr Standardisierung und weniger Nachbehandlung, dafür aber intelligentes Postprocessing, kann man so kompakt nur vor Ort auf einer Messe erleben. Unser Gesamtportfolio sorgte daher für viele neue Kontakte und die kann man bekanntlich ohnehin am besten persönlich knüpfen“, sagt Jan Dressler, CEO der Dressler Group (DG).

Effizienz und Abfallvermeidung als weitere Erfolgsfaktoren

Das diesjährige Messe-Motto Sustainability offenbart für Dressler, dass nicht nur das Mengengeschäft an sich, sondern damit einhergehend auch Effizienz und Abfallvermeidung Erfolgsfaktoren sind – mithin solche, die DG unter dem Motto „Unleash the true potential of your 3D-printing powder“ beim Pulverdesign bereits berücksichtigt.

Eine Besonderheit der diesjährigen Formnext war ihr Hybrid-Format. Nach der Präsenzveranstaltung Mitte November schlossen sich am 30. November und 1. Dezember die Formnext Digital Days an – für DG „eine klasse Fortsetzung beziehungsweise Ergänzung“.

Passgenaue Kontakte bei den Formnext Digital Days

Das Formnext-Messeteam der Dressler Group konnte real und digital zahlreiche Interessenten über die Möglichkeiten von 3D-Druckpulvern informieren. Foto: Dressler Group

So waren für DG die online generierten Kontakte absolut passgenau, die Leads nachvollziehbar. Rund 1 % der bei DG insgesamt geführten Gespräche waren digital, davon etwa 5 % aus dem Ausland. Die  Interessenten kamen meist aus dem Einkauf, F&E, dem Produktmanagement oder der Geschäftsleitung. In den Gesprächen von enormer Bedeutung waren nach wie vor die Materialien PP und TPU, so DG.

In der Serienfertigung müssen Pulver Mehrwert bieten

Was sich für den Pulverhersteller ebenfalls auf der Formnext bestätigt hat: Mit der Etablierung der Additiven Fertigung als Produktionsverfahren auch im industriellen Maßstab wird die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette maßgeblich. „Es reicht nicht, nur die richtigen Pulver in der nötigen Menge und Qualität für den unmittelbaren Baujob zu liefern. Vielmehr müssen die 3D-Druckpulver auch darüber hinaus echten Mehrwert über alle Produktionsschritte hinweg bieten, also idealerweise auch für die Kunden unserer Kunden“, sagt Jan Dressler.

3D-Druckpulver können Nacharbeit minimieren

Ein Mehrwert-Beispiel: Mit DG-Pulvern können sogar der Bedarf an Nacharbeit minimiert und die Wiederverwendbarkeit des Materials als Rezyklat bei gleicher Bauqualität optimiert werden.

DG hat mit der Vergabe von Gutscheinen im Rahmen der Aktion „Innovation Journey“ Messeteilnehmer aus Theorie und Praxis individuelle F&E-Dienstleistungen ermöglicht: Brose, Invent Medical und die Universität Köln können dadurch jetzt ihre persönliche Pulverentwicklung im Technikum vom Materialscreening über die Probemahlung bis zur Dokumentation des fertigen Produkts live erleben.

Weitere Trendthemen der Formnext 2021 waren für die Dressler Group neue Materialen – zum Beispiel Biokunststoffe, Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, Kreislaufwirtschaft, Standardisierung und Prozesse für industrielle Fertigungsmaßstäbe. Jan Dressler: „Als langfristiger Systempartner unserer Kunden haben wir auf alle Fragen die richtigen Antworten.“ Und manchmal auch als erster die richtigen Fragen.

gk