Produktiver beim Laser-Kunststoffschweißen mit LPKF

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Die Medizintechnologie stellt besonders hohe Ansprüche an Fertigungstechnologien. LPKF Welding Quipment präsentiert neueste Entwicklungen rund um das Laser-Kunststoffschweißen.

Auf der Medtec vom 4. ­bis 6. April in Stuttgart zeigt LPKF Verfahren und Entwicklungen, mit denen sich Produktivität und Wirtschaftlichkeit laut LPKF deutlich steigern lassen.

Die neuen Laserschweißsysteme werden mit einem kalibrierten Arbeitsbereich, einer Soft-SPS und der leistungsfähigen CAM-Software LPKF ProSet 3D ausgeliefert. Pro Set 3D übernimmt die CAD-Daten für das Spannwerkzeug und das Produkt und ermittelt daraus in wenigen Minuten optimale Schweißkonturen, auch mit einer in z-Richtung variierenden Schweißebene. Dank kalibriertem Arbeitsbereich lassen sich diese Daten direkt an alle LPKF-Systeme mit Soft-SPS übertragen – und damit ist die Projekteinrichtung bereits abgeschlossen. Die erzeugten Prozessparameter lassen sich nach Herstellerangaben  ohne weitere Modifikation an LPKF-Lasersystemen mit kalibriertem Arbeitsbereich abarbeiten.

Ebenfalls auf der Medtec stellt LPKF eine Lösung für Schweißmaschinen aus dem Bestand vor. Die Software Weld Pro Light übernimmt die Prozessdaten aus Pro Set 3D, nach einer einmaligen Maschinenkalibrierung gelingt laut LPKF die Prozessdatenübertragung problemlos.

Inline Weld 6200 mit Feinfokus-Laser

Ein weiteres Exponat ist die kürzlich angekündigte Inline Weld 6200. Dieses System wird in kundeneigene Produktionslinien integriert. Es verfügt über eine Profi Net-Schnittstelle und wird vollständig über das vorhandene MES angesteuert. Ganz neu auf der Medtec ist die Version mit einem Feinfokus-Laser. Diese Ausführung ist für besonders feine und präzise Schweißungen vorgesehen und kann für Schweißnähte mit einer Breite zwischen 0,7 mm und 2,5 mm eingesetzt werden.

Zu den Qualitätsansprüchen der Medizintechnik passt das LPKF TMG 3. Dieses Transmissionsmessgerät ermittelt Absorptionswerte von Bauteilen als Stand-alone- oder Integrationslösung in der Wellenlänge des Schweißlasers. Dank einer Zertifizierung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt werden diese Messgeräte seit Dezember 2016 mit einem Werkskalibrierschein ausgestattet und erfüllen die Maßgaben der DIN 9001 für die lückenlose Produktüberwachung im Herstellungsprozess.

Flache Klar-Klar-Schweißungen

Eine Lösung für die Herstellung flacher Klar-Klar-Schweißungen nutzt einen Laser mit einer Wellenlänge von rund 2000 nm. Die Schweißung erfolgt durch eine präzise Fokussierung auf die Schweißebene. Die LPKF Precision Weld ist ein kompaktes Schweißsystem für die Herstellung von Mikrofluidiken. Dank neuer Lasertechnologie und einer speziellen Überdruck-Spanntechnik gelingt es, wie der Hersteller betont,  transparente Mikrofluidiken zu schweißen, ohne die empfindlichen Kanäle zu beeinträchtigen.

jl

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