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FFP-2-Schutzmasken-Produktion läuft auf Hochtouren

Den Mitgliedern des branchenübergreifenden Konsortiums "Fight" ist es gelungen, in kürzester Zeit eine Massenfertigung von FFP-2-Schutzmasken in Deutschland aufzubauen. Foto: RKW

In einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit will das Konsortium „Fight“ 750.000 der dringend benötigten FFP-2-Schutzmasken pro Woche herstellen.

FFP-2-Schutzmasken können medizinisches und Pflegepersonal vor dem Coronavirus schützen und damit eine der wichtigsten und drängendsten Aufgaben während der aktuellen Corona-Pandemie erfüllen. Der Folienhersteller RKW, Sporlastic als Spezialist für Bandagen und Orthesen, das Beratungshaus Gherzi Group sowie weitere Partner haben daher im Konsortium „Fight“ ihre Expertise und ihre Kapazitäten gebündelt, um gemeinsam die dringend benötigte Schutzmasken des Typs FFP-2 zu produzieren.

Deutsche FFP-2-Maskenfertigung in kürzester Zeit hochgefahren

Die RKW-Gruppe beteiligt sich mit einem Laminat, unter anderem aus Spinnvlies aus dem Werk Gronau, an der Herstellung von FFP-2-Schutzmasken. In weniger als zwei Wochen gelang es dem Konsortium „Fight“, an dem die RKW-Gruppe beteiligt ist, Masken vom Reißbrett über Zertifizierung bis zur Marktreife zu entwickeln. Die Produktion läuft seit einigen Tagen auf Hochtouren, Ziel ist eine wöchentliche Kapazität von rund 750.000 Masken.

„Die aktuelle Covid-19-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der wir uns mit unseren Mitteln und unserer Expertise stellen. Wir sind sehr froh und stolz, dass uns innerhalb kürzester Zeit gelungen ist, an Entwicklung und Produktion der dringend benötigten Schutzmasken erfolgreich mitzuwirken“, sagt Harald Biederbick, Vorstandsvorsitzender der in Frankenthal ansässigen RKW-Gruppe.

Teamwork aller Beteiligten

Engster Partner bei der Herstellung der Schutzmasken ist die Sporlastic GmbH im schwäbischen Nürtingen: „Dies war wirklich nur mit maximaler Agilität und Teamwork aller Beteiligter möglich“, so Dr. Timo Schmeltzpfenning, Leiter Forschung & Entwicklung bei Sporlastic.

Das RKW-Spinnvlies wird im Werk Gronau mit einem Meltblown-Material zu einem Laminat gefügt, das die hohen Anforderungen an das Filtermaterial bei FFP-2-Masken erfüllt. Dazu muss es mindestens 94 % der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 nm auffangen – zum Vergleich: Das Covid-19 auslösende Coronavirus ist in Wassertröpfchen von durchschnittlich rund 1 nm Größe gebunden.

Die erste Produktionscharge geht an den Erstauftraggeber, das Landesministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Weitere Auftraggeber der Öffentlichen Hand sind derzeit im Gespräch mit dem Konsortium.

gk

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