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Praxisforum Kunststoffrezyklate 2021 rein digital

Am 9. und 10. März 2021 findet das dritte Praxisforum Kunststoffrezyklate statt – in diesem Frühjahr als digitale Live-Veranstaltung mit Chatmöglichkeit.

Die Qualitätssteigerung bei Material und Verarbeitung sowie die Klärung der Frage, ob man die Nachhaltigkeit und die Wirtschaftlichkeit steigern kann, indem man moderne Recyclingverfahren und hochwertige Rezyklate einsetzt, zählen zu den zentralen Themen des Praxisforum Kunststoffrezyklate, das in diesem Jahr als digitales Live-Event mit Simultanübersetzung Deutsch/Englisch stattfindet.

Digitales Live-Event erlaubt sichere und bequeme Teilnahme

Wie Hanser als Veranstalter erklärt, ist damit die Teilnahme von praktisch überall sicher und bequem möglich. Rezyklatherstellern, Kunststofferzeugern und -verarbeitern sowie deren Zielgruppen soll die Veranstaltung Möglichkeiten zu Qualitätsverbesserungen aufzeigen: Auf der Material- wie auf der Prozessseite und sowohl für sortenreine als auch für gemischte Kunststoffe mit dem Schwerpunkt Post-Consumer Rezyklate aus unterschiedlichen Industrien und Wertstoffströmen.

Tagungsleiter ist erneut Prof. Dr. rer. nat. Rudolf Pfaendner, Leiter Bereich Kunststoffe, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt.

Vielzahl von Verwertungsmöglichkeiten

Verbraucher wollen sie, Richtlinien der EU und Asiens fordern sie und die moderne Kunststoffindustrie muss sie umsetzen: Die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen ist heute ein wichtiges Kriterium bei der Kunststoffproduktion und -verarbeitung. Theoretisch erlaubt die chemische Struktur von Kunststoffen sogar eine Vielzahl von Verwertungsmöglichkeiten – bei komplexen Verbindungen unterschiedlicher Kunststoffarten und bei Altplastik läuft dies bislang allerdings meist noch auf eine „thermische“ Verwertung hinaus.

Hocheffiziente Kunststoffe liefern durch Verbrennen von geeignetem Kunststoff doppelt so viel Energie wie Braunkohle. Immerhin. „Downcycling“ nennen Experten diese Form der Verwertung, bei denen nur der Energieinhalt von Kunststoff am Ende seines Lebenszyklus gewonnen wird

„Recycling“ und „Upcycling“ benennen dagegen die Wiederverwertung von Kunststoffabfällen zu neuen, gegebenenfalls sogar höherwertigen Produkten. Ein Ziel für den verantwortungsvollen, nachhaltigen und letztlich auch wirtschaftlichen Umgang mit begrenzten Ressourcen.

Qualitätsverbesserungen als Schwerpunkt des Praxisforum Kunststoffrezyklate

Das Praxisforum Kunststoffrezyklate 2021 liefert – und zwar wie Hanser betont entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Wissen für eine zukunftsfähige Herstellung und den Einsatz von Rezyklaten in wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Bauteilen.

Zu den Schwerpunkten des Forums zählen Qualitätsverbesserung für Polyolefine und Technische Kunststoffe, Additive für Rezyklate, Herstellung von Qualitätsrezyklaten, Erfolgreiche Rezyklatanwendungen sowie das Upcycling für zuverlässige Bauteile.

Informationen und das Vortragsprogramm zum Praxisforum Kunststoffrezyklate 2021 sowie ein Rückblick auf die Tagung 2020 mit Teilnehmerstimmen

Die Teilnahmegebühr beträgt 645 EUR zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

gk