Polymer-Entwicklung: BASF und Sibur rücken zusammen

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Bei der Entwicklung neuer Kunststoff-Compounds bündeln BASF und Sibur ihre Kompetenzen. Im Fokus liegen langlebige Kunststoffe und Rezyklate.

Der russische Kunststofferzeuger Sibur und BASF entwickeln künftig gemeinsam neue Polymerlösungen. Federführend wird hierbei das Polylab Forschungs- und Entwicklungszentrum von Sibur in Moskau sein. Ziel der Forschung ist, digitale Technologien in der Kunststoffproduktion und -forschung zu erschließen. Darüber hinaus werden neue Kunststoff-Compounds unter Verwendung der von BASF angebotenen Kunststoffadditive entwickelt.

Hochwirksame Additive für Polymere

Die Unternehmen planen außerdem, gemeinsam neue hochwirksame Additive für Polymere zu entwickeln, die bei besonders langlebigen Gebrauchsgütern zu Einsatz kommen. Polylab wird zudem die Verwendung von recycelten Materialien und die Anwendung von Polymeren in der Kreislaufwirtschaft fördern. Zu diesem Zweck werden in Pilotfertigungslinien Muster neuer PE-(Polyethylen) und PP-(Polypropylen) Typen zu Rohren, medizinische Artikeln, Folien, Lebensmittelverpackungen, Kanistern und anderen Produkten verarbeitet. Dies gibt einen tieferen Einblick in die Eigenschaften der Polymere und deren Einfluss auf die Qualität des Endprodukts. So können die Materialien weiter verbessert und die Produktionseffizienz gesteigert werden.

Entwicklung moderner Kunststoff-Compounds

„Diese neue Vereinbarung erweitert unsere strategische Partnerschaft mit einem der weltweit größten Chemiekonzerne. Durch die Bündelung des umfangreichen Know-hows beider Unternehmen werden wir moderne Kunststoff-Compounds entwickeln, die fortschrittlich und nachhaltig sind“, sagte Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von Sibur.

„Sibur ist bereits ein langjähriger Geschäftspartner der BASF“, sagte Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF. „Wir bei BASF sind bestrebt, Additivlösungen zu entwickeln, die wirtschaftlich sind und eine längere Lebensdauer haben. Ich bin davon überzeugt, dass diese erweiterte Partnerschaft mit Sibur das Erreichen der Ziele beschleunigen wird, indem das starke Additiv-Know-how der BASF und die umfangreiche Erfahrung von Sibur mit synthetischen Polymeren genutzt werden.”

mg

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