Phoenix Contact ist Werkzeugbau des Jahres 2018

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Wie schon vor zwei Jahren gewinnt Phoenix Contact abermals den Wettbewerbs „Excellence in Production“ und ist damit Werkzeugbau des Jahres 2018.

Die Freude war bei den Gewinnern groß. Gesamtsieger im Wettbewerb „Excellence in Production“ und damit „Werkzeugbau des Jahres 2018“ ist die Phoenix Contact GmbH & Co. KG. Foto: Fraunhofer IPT

Im vergangenen Jahr überreichte Dr. Sven Holsten, Leiter Werkzeugbau bei Phoenix Contact, den begehrten Preis noch an die Sieger der Festo Polymer GmbH – in diesem Jahr kehrt der Pokal zurück nach Westfalen: Phoenix Contact ist nun bereits zum zweiten Mal Gesamtsieger des Wettbewerbs „Excellence in Production“ und trägt damit den Titel „Werkzeugbau des Jahres 2018“. Während einer feierlichen Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses vor rund 300 Gästen nahm Holsten am 7. November 2018 den Preis erneut stellvertretend für die Mitarbeiter des Unternehmens entgegen.

Innovationstreiber mit hoher Zukunftsorientierung

Der interne Werkzeugbau von Phoenix Contact gilt der Jury mit seiner proaktiven Technologieentwicklung in den Bereichen Industrie 4.0 und der additiven Fertigung als Innovationstreiber für die gesamte Phoenix-Gruppe. Besonders hervorzuheben seien der hohe Automationsgrad in der Fertigung durch die Nutzung mehrerer verfahrensgemischter Produktionszellen sowie die weltweite Transparenz über alle Projekte auf Tagesbasis durch den Einsatz des „Global Toolshop Information System“ (GTIS). Die hohe Zukunftsorientierung des unternehmensinternen Werkzeugbaus zeige sich auch im besonders hohen Qualifikationsniveau und der konsequenten Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erklärte Laudator Klaus Hilmer, Leiter Technologieentwicklung und Werkzeugbau beim Vorjahressieger Festo Polymer.

Phoenix Contact wurde 1923 als Handelsvertretung für Elektro-Produkte in Essen gegründet und verlagerte seinen Sitz im Jahr 1966 ins westfälische Blomberg bei Detmold. Zur Unternehmensgruppe zählen 14 Unternehmen sowie mehr als 55 eigene Vertriebsgesellschaften. Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Energieversorgung inklusive Wind- und Solartechnik, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Nicht nur Schrauben, Kunststoff- und Metallteile, sondern auch hochautomatisierte Montagemaschinen, Stanz-Biege- und Spritzgießwerkzeuge fertigt das Unternehmen selbst. Das Leitwerk des globalen Netzwerks zum Bau von Spritzgießformen befindet sich am Stammsitz in Blomberg. Es handelt sich dabei um einen industrialisierten Werkzeugbau mit zwei Neuwerkzeugsegmenten und einem Service- und Reparatursegment. Das Produktportfolio umfasst Rapid Tools, komplexe Mehrkavitäten- und Schnellläuferwerkzeuge, Prototypen, Kleinserien sowie Beratungsdienstleistungen.

Weitere Auszeichnung

Neben dem Gesamtsieg gewann Phoenix Contact auch die Auszeichnung in der Kategorie „Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“. Als weitere Finalisten dieser Kategorie zeichnete die Jury außerdem die Unternehmen Gerresheimer MPS, TCC aus dem oberpfälzischen Wackersdorf, Oechsler AG aus Ansbach bei Nürnberg, TE Connectivity Germany GmbH aus Dinkelsbühl in Mittelfranken sowie Welser Profile GmbH aus Ybbsitz in Österreich mit einer Urkunde aus.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen ermittelten gemeinsam mit einer fachkundigen Jury die besten Werkzeug- und Formenbau-Betriebe in vier Kategorien auf der Grundlage eines ausführlichen Vergleichs und besuchten diese vor Ort: Die zehn Juroren aus Industrie, Politik und Wissenschaft bestimmten anschließend die 14 Finalisten, die Kategoriesieger sowie den Gesamtsieger. Insgesamt hatten sich 311 Werkzeug- und Formenbau-Betriebe am Wettbewerb beteiligt, 50 von ihnen kamen in die engere Auswahl. Der Wettbewerb „Excellence in Production“ fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. Am Tag nach der Preisverleihung stellten ausgewählte Unternehmen ihre Erfolgsstrategien auf dem 18. Internationalen Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ im Aachener Quellenhof vor.

Neue Chance im nächsten Jahr

Auch im kommenden Jahr werden sich die besten Werkzugbau- und Formenbaubetriebe wieder untereinander messen. Interessenten können sich schon jetzt unter www.excellence-in-production.de detailliert über den Wettbewerb informieren und sich registrieren. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten eine individuelle Auswertung über ihre Stärken und Verbesserungspotenziale.

sl

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