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Partnerschaft beim Polysulfon-Recycling

Solvay geht eine Partnerschaft mit Mitsubishi ein, um ausgediente medizintechnische Komponenten aus Polysulfon (PSU) zu recyceln. Foto: Solvay

Solvay geht mit Mitsubishi eine Partnerschaft ein, um Polysulfon (PSU) in medizinischen Geräten am Ende ihrer Nutzungsdauer zu recyceln.

Im Rahmen einer neuen Partnerschaft, die Solvay mit Mitsubishi Chemical Advanced Materials gestartet hat, werden medizinische Geräte, die Udel Polysulfon (PSU) von Solvay hergestellt wurden, am Ende ihrer Nutzungsdauer recycelt.

Beide Unternehmen arbeiten derzeit an der Logistik für die Rückgewinnung und Wiederaufbereitung von medizinischen Komponenten aus Udel Polysulfon. Ziel ist, das recycelte Material für die ursprünglichen Anwendungen wiederzuverwenden.

Polysulfon recyceln und im Healthcare-Sektor wiederverwenden

„Mit diesem Projekt wollen wir demonstrieren, dass es möglich ist, auch sehr hochwertige Polysulfon-Teile, die im medizinischen Bereich verwendet werden, zu recyceln“, sagt Antonella Di Meo, Product Sustainability Manager bei Solvay.

Mitsubishi bringt in dieser Partnerschaft seine Expertise in das Waschen, Reinigen und Aufbereiten des Materials für das mechanische Recycling ein. Solvay steuert seine Fähigkeit bei, die die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften des Altpolymers zu bewerten. Gemeinsam will man eine robuste Recyclingstrategie entwickeln, die den Kunden Polysulfon-Rezyklate liefert, die alle Spezifikationen für einen Einsatz in der Medizintechnik vollständig erfüllen.

Mitsubishi hat bereits mit Solvay bei der Rückgewinnung und dem Recycling anderer Hochleistungspolymere zusammengearbeitet, darunter Ketaspire Polyetheretherketon (PEEK).

Partnerschaft bringt wichtige Expertise zusammen

Die Partnerschaft bringt Solvays Fachwissen in der Polymerchemie mit Mitsubishis Kompetenz beim mechanischen Recycling zusammen. Für Henning Bloech, Global Director Sustainable Solutions bei Mitsubishi Chemical Advanced Materials, eine Voraussetzung dafür, die besonderen Herausforderungen beim Recycling von Hochleistungspolymeren wie Polysulfon und PEEK zu bewältigen.

„Diese Partnerschaft mit Solvay ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb der Kaiteki-Vision von Mitsubishi. Diese zielt darauf ab, Ressourcen und Umwelt zu schonen und zu nachhaltigeren Produkten beizutragen“, so Bloech. „Eine der großen globalen Herausforderungen ist den Kunststoffabfall zu bewältigen.“

„Mit der Partnerschaft mit Mitsubishi unterstützt Solvay seine Kunden beim Erreichen ehrgeiziger Nachhaltigkeitsziele“, bekräftigt Di Meo. „Sie ist Teil der langfristigen One-Planet-Strategie von Solvay, immer wieder neue Lösungen aus biobasierten oder recycelten Ressourcen zu entwickeln.“

mg

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